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Landescup in Hamm: SCA startet wieder

Angelika Müller holt sich den Titel

Ochtrup

Nach zweijähriger Pause kehrten die Turnerinnen der Leistungsriege des SC Arminia Ochtrup jetzt wieder in den Wettkampfsport zurück. In Hamm wurde des Landescup ausgetragen. Eine Töpferstädterin zeigte einmal mehr, was sie alles kann.

Ria Ikemann, Lena Schneuing, Angelika Müller und Lea Löcker kehrten in den Wettkampfbetrieb zurück. Foto: Arminia Ochtrup

Zwei Jahre lang ruhte aufgrund der Pandemie der Wettkampfsport im Westfälischen Turnerbund. Am Wochenende stand der langersehnte Wiedereinstieg auf dem Programm, als sich Leistungsriege des SC Arminia Ochtrup beim Landescup in Hamm vorstellte.

Angelika Müller startete in der Altersklasse 55-59 und wusste vor allem an der Balken mit 13,15 Punkten zu überzeugen. Auch am Stufenbarren präsentierte Müller ihr Können und sammelte 12,30 Punkte ein. Mit ihren insgesamt 37,35 Punkten gewann sie ihre Altersklasse und qualifizierte sich damit für die Deutsche Meisterschaft, die im Juli in Waging am See stattfindet.

Ihre jeweils besten Wertungen erreichten Lea Löcker (10,90 Punkte), Ria Ikemann (12,50 Punkte) und Lena Schneuing (12,45 Punkte) am Sprung. Auch am Boden standen die Och­truperinnen ihre choreographierten Übungen und sammelten hohe Wertungen. Schneuing zeigte zudem eine gute Übung am Stufenbarren (11,95 Punkte).

In der Wettkampfklasse LK2 sicherte sich Ikemann den 19. Platz, Löcker reihte sich auf Platz 23 ein. Schneuing verpasste in der Altersklasse 30-34 als Vierte knapp das Treppchen.

Am Sonntag morgen stellte sich Lea-Marie Hils in der höchsten Wettkampfklasse der Konkurrenz. Hils startete ihren Wettkampfdurchlauf am Sprung und zeigte erstmals einen Tzukahara gehockt. Mit diesem hochwertigen Sprung erturnte sie sich 13,20 Punkte. Am Stufenbarren und am Schwebebalken kamen 13,20 beziehungsweise 11,90 Punkte hinzu. An ihrem letzten Gerät, dem Boden, überzeugte die Arminia-Turnerin mit starken 14,25 Punkten. Im Endergebnis bedeutete das Rang neun in einem sehr starken Teilnehmerfeld.

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