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Oberliga: Ochtruper starten als Mitfavorit in die neue Saison

Arminen haben viel vor

Ochtrup

Das erste Punktspiel in dieser Saison bestreitet Oberligist Arminia Ochtrup am Samstag in eigener Halle gegen den 1. FC Köln III. Nach dem knapp verpassten Aufstieg in der Vorsaison rechnen sich die Töpferstädter auch diesmal was aus. Allerdings: Die Konkurrenz ist nicht von schlechten Eltern.

Von und

Spielertrainer Foto: Thomas Strack

Am Samstagabend beginnt für die Tischtennisspieler des SC Arminia Ochtrup die neue Saison in der Oberliga. Zu Gast in der Weilauthalle ist ab 18.30 Uhr die Drittvertretung des 1. FC Köln. Was sich die Töpferstädter nach der Vizemeisterschaft und dem knapp verpassten Aufstieg in die Regionalliga diesmal vorgenommen haben, das wollte WN-Sportredakteur Marc Brenzel von Spielertrainer Bernd Ahrens wissen.

Herr Ahrens, welche Ziele hat sich Ihre Mannschaft für die Saison 2022/23 gesetzt?

Bernd Ahrens: Wir wollen wieder oben mitspielen, bestenfalls aufsteigen.

Welche Gegner stehen da womöglich im Weg?

Ahrens: Von der Papierform her sind die Champions Düsseldorf wahrscheinlich die beste Mannschaft. Brackwede und Refrath sind ebenfalls hoch einzuschätzen, vielleicht auch noch Bayer Uerdingen. Davon mal abgesehen, gibt es eine Reihe von Teams, die uns an einem guten Tag gefährlich werden können.

Samstag geht es mit einem Heimspiel gegen die Drittvertretung des 1. FC Köln los. Wie ist da die Rollenverteilung?

Ahrens: Ich sehe die Kölner eher in der unteren Tabellenhälfte, deshalb sollten wir der Favorit sein. Zumal wir uns in der Sommerpause gut verstärkt haben.

Wie sieht die Aufstellung aus?

Ahrens: Wir planen mit Henning Zeptner an Position eins, dahinter Dmytro Yaremchuk, und unten werden Jan Medina und ich zum Einsatz kommen.

Dmytro Yaremchuk ist eine mehr als interessante Personalie. Der Neuzugang ist Ukrainer. Wo lebt er gerade, wo trainiert er, haben Sie ihn schon mal live spielen gesehen?

Ahrens: Dmytro ist in der Tischtennisszene sehr gut vernetzt. Er lebt und trainiert teilweise in Tschechien, aber auch mal im Tischtenniszentrum in Düsseldorf. Live habe ich ihn noch nicht an den Tischen gesehen, aber er soll ein richtig Guter sein. Und obendrein ein ganz angenehmer Typ, wie ich mir habe sagen lassen.

Wie oft wird er zum Einsatz kommen?

Ahrens: Wir planen mit drei, vier Partien pro Halbserie. Das hängt natürlich auch immer von ein paar anderen Dingen ab. Zum Beispiel, ob er ein Visum bekommt.

Da die Mannschaft doch ziemlich verstreut wohnt und arbeitet wird dezentral trainiert. Inwieweit haben Sie daher einen Eindruck über die Verfassung Ihrer Spieler?

Ahrens: Der Stamm ist im Sommer zu einem gemeinsamen Trainingswochenende zusammen gekommen. Da konnte ich mir einen Überblick verschaffen. Die Jungs sind alle kein Schüler mehr und wissen, wie sie zu trainieren haben.

Bleibt es eigentlich dabei, dass die Heimspiele samstagabends in der Weilauthalle ausgetragen werden?

Ahrens: Ja, dieser Termin hat sich bewährt.

Die zweite Mannschaft der Ochtruper (Verbandsliga) ist zeitgleich im Einsatz. Zu Besuch ist der TTC Mennighüffen.

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