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Oberliga: 7:3-Heimsieg gegen Aufstiegsanwärter TTC Waldniel

Arminia Ochtrup bleibt Erster

Ochtrup

Die Erfolgsgeschichte der Arminen geht weiter. Gegen Aufstiegsanwärter TTC Waldniel gewannen die Ochtruper Tischtennisspieler jetzt mit 7:3. Mit 15:1 Punkten führt der SCA damit weiterhin die Oberligatabelle an. Nun könnte ein Thema aufploppen, das in der Töpferstadt bislang keine große Rolle eingenommen hat.

Von Marc Brenzel

Ochtrups Spielertrainer Bernd Ahrens gewann eines seiner beiden Einzel. Gegen Waldniel landeten die Arminen den siebten Sieg im achten Meisterschaftsspiel. Foto: Thomas Strack

Der SC Arminia hat das Gipfeltreffen in der Tischtennis-Oberliga für sich entschieden. In der Weilauthalle feierte das Team um Spielertrainer Bernd Ahrens einen 7:3-Sieg gegen den TTC Waldniel. Damit verteidigen die Ochtruper ihre Pole Position.

In die Karten spielte den Hausherren, dass Waldniels Nummer zwei, Steffen Potthoff, aus gesundheitlichen Gründen nicht mitwirken konnte, trotzdem aber aufgestellt wurde. So gingen ein Doppel und zwei Einzel aus dem oberen Paarkreuz kampflos an die Arminen.

Spannend machten es Christopher Ligocki und Nils Dinkhoff im zweiten Doppel. 0:2 zurückliegend entwickelten sie enormen Kampfgeist und wiesen Ara Karakulak/Dennis Bekir noch in fünf Sätzen in die Schranken. Somit lag der SCA schon mit 4:0 vorne.

Lars Brinkhaus verlor glatt gegen Karakulak, der als einer der besten Akteure der Klasse gilt. Eine Punkteteilung gab es unten: Ahrens behauptete sich gegen Bekir in vier Sätzen, Ligocki hatte gegen den Noppen- und Penholderspieler Guangjian Zhan mit 1:3 das Nachsehen.

Für den Gesamtsieg sorgte Henning Zeptner, der gegen Karakulak eine ganz starke Vorstellung ablieferte. In einem hochklassigen Match mit vielen spektakulären Ballwechseln behauptete sich der Linkshänder mit 11:9, 7:11, 11:3 und 11:7. Anschließend verlor Ahrens gegen Zahn (1:3) und Ligocki gewann gegen Bekir (3:0).

„Mit 15:1 Punkten sollten wir mit dem Abstieg jetzt nichts mehr zu tun haben“, schmunzelte Teamsprecher Ligocki. Stattdessen schielen die Arminen nach dem Erfolg über den Aufstiegsanwärter Waldniel so ein bisschen in die andere Richtung. Eigentlich, so Ligocki, sei die Regionalliga bislang kein ernsthaftes Thema gewesen, doch angesichts der aktuell glänzenden Tabellensituation habe man sich trotzdem vorsichtig damit beschäftigt. „Einige von uns wären richtig heiß, um den Aufstieg mitzuspielen. Wenn wir weiter so gut punkten, wollen wir uns in der Winterpause nochmal besprechen“, erklärt Ligocki, der aber darauf verweist, dass bis Weihnachten noch schwere Aufgaben zu lösen sind. Die nächste führt die Arminen am Samstag (20. November) zum Kreisrivalen TB Burgsteinfurt.

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