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Oberliga: Corona-Fälle sorgen für Stress

Arminia Ochtrup findet Lösungen

Ochtrup

Arminia Ochtrups Tischtennisspieler sind zu einem 7:3-Erfolg beim TTC BW Brühl-Vochem gekommen. Und das obwohl der Kader aufgrund von zwei Corona-Fällen und einem angeschlagenen Akteur geschwächt war. Viel Fairplay bewies der TV Refrath, der am Wochenende eigentlich der zweite Kontrahent der Arminen hätte sein sollen.

Von Marc Brenzel

Philip Brosch half am Sonntag aus, da es im Lager der Arminen zwei Corona-Fälle gab. In Brühl-Vochem setzte sich der Tabellenführer mit 7:3 durch. Foto: Thomas Strack

Viel Stress kam bei den Arminen am Freitag auf. Amin Nagm und Felix Ostermann wurden Corona-positiv getestet, und Lars Brinkhaus war immer noch nicht fit. Das ließ die Abteilungsleitung um Timo Scheipers vor dem Oberliga-Doppelspieltag gegen den TV Refrath und beim TTC BW Brühl-Vochem ein wenig skeptisch werden.

„Es mussten dringend Lösungen gesucht werden, und die wurden Gott sei dank auch gefunden“, atmete Teamsprecher Christopher Ligocki auf. Mit den Refrathern konnte sich auf eine Terminverlegung auf den 27. März geeinigt werden – allerdings verbunden mit einem Heimrechttausch. „Das ist super fair. Gerade in Anbetracht, dass es sich um einen direkten Konkurrenten von uns handelt. Aber die Refrather wollen eine sportliche Entscheidung. Nicht jede Mannschaft hätte das gemacht“, zog Ligocki seinen Hut.

Nicht zu verlegen war die Partie am Sonntag in Brühl. Im Vorfeld hatten sich die Tischtennisspieler aus Och­trup auf eine taktische Aufstellung verständigt. Lars Brinkhaus sollte sich trotz seiner Verletzung „an die Tische“ stellen, damit Bernd Ahrens nicht in das obere Paarkreuz aufrücken musste. So gingen zwei Einzel zwar kampflos an das Heimteam, doch die übrigen Arminen lieferten ab.

Zwar verloren Philip Brosch und Ligocki ihr Doppel, doch Ahrens und Henning Zeptner sorgten für den Gleichstand. Im ersten Durchgang gewannen Zeptner (3:0 gegen Daniel Porten), Ligocki (3:1 gegen Emanuel Martins Ferreira) und Ahrens (3:1 gegen den Adrian Gossow).

Im Match der beiden „Einser“ unterstrich Zeptner einmal mehr seine blendende Form. Gegen den starken Nigerianer Kazeem Nasiru setzte sich der Töpferstädter mit 7:11, 11:7, 13:11 und 13:11 durch. „Da standen sich zwei der besten Leute der Oberliga gegenüber. Stark, was Henning geboten hat“, zeigte sich Ligocki vom Auftritt seines Mitspielers begeistert.

Am Nebentisch gab es das kampflose 0:3 von Brinkhaus, ehe Ahrens und Ligocki mit zwei glatten Dreisatzsiegen das 7:3-Endergebnis perfekt machen.

Die nächste Teilstück auf dem Weg zu möglichen Aufstieg in die Regionalliga haben die Arminen am kommenden Samstag in eigener Halle gegen den GSV Fröndenberg zu nehmen.

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