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Landesliga: 20:24 gegen Ladbergen

Arminia Ochtrups Coach Woltering übt scharfe Kritik

Ochtrup

Alles andere als zufrieden war Christian Woltering, Trainer des Landesliga-Handballer von Arminia Ochtrup, mit der Leistung seines Teams gegen den TSV Ladbergen. Mit 20:24 (10:10) unterlagen die Töpferstädter in eigener Halle dem Tabellenzweiten. Woltering sprach im Anschluss von der zweitschlechtesten Vorstellung der Saison. Die Chance zur Wiedergutmachung bietet sich dem SCA am Sonntag.

-mab-

Gerrit Thiemann (r.) und seine Arminen waren am Mittwoch irgendwie auf der Suche nach der richtigen Form. Foto: Thomas Strack

Von der Papierform her überrascht die 20:24-Heimniederlage der Ochtruper Landesliga-Handballer gegen den Tabellenzweiten TSV Ladbergen nicht. Für die Arminen hätte ein Erfolgserlebnis Bonuspunkte bedeutet. Trotzdem war Trainer Christian Woltering am Mittwochabend stinkig: „Es wäre nie so einfach gewesen, Ladbergen was abzunehmen. Leider ist uns das nicht gelungen. Das war unsere zweitschlechteste Saisonleistung. Nur bei der Niederlage gegen Schlusslicht Sparta Münster war es noch schlimmer.“

In den ersten 30 Minuten begegneten sich beide Formationen komplett auf Augenhöhe, allerdings auf einem mäßigen Niveau. Zwei Mal lagen die Hausherren nach Treffern von Max Oelerich (8:7, 18.) und Raphael Woltering (9:8, 24.) vorne. Weil auf beiden Seiten die Offensivaktionen aber nicht ausreichend funktionierten, wurden mit einem Zwischenstand von nur 10:10 die Seiten getauscht.

Direkt nach der Pause bogen die Hausherren komplett in die falsche Richtung ab. In den ersten sieben Minuten des zweiten Abschnitts trafen die Töpferstädter gar nichts, die Gäste jedoch fünf Mal. Das war im Endeffekt die Entscheidung, denn im weiteren Verlauf gelang es den Arminen nicht, den Rückstand zu verkleinern. „Die Meisten hatten heute irgendwie ein Brett vor dem Kopf. Mag sein, dass der eine oder andere Angst hatte, Fehler zu machen“, mutmaßte Woltering. Ein Lob gab es für Rechtsaußen Jan Mantke, der aus der U 23 hochgezogen wurde. Ihm attestierte sein Coach eine durchaus ansprechende Vorstellung.

„Die erste Halbzeit verlief etwas zäh. Zehn Gegentore – das war okay, aber nur zehn eigene, das war mir dann doch zu schmal. Wir sind gut in die zweite Hälfte gekommen und haben das dann auch clever durchgezogen. Daher geht der Sieg meiner Meinung nach in Ordnung“, kommentierte TSV-Trainer Dirk Elschner.

Tore: M. Oelerich (7), R. Woltering (3/1), Feldmann, van der Wei, Thiemann (je 2), Sperling (2/2), Mantke und Noori (beide 1).

Am Sonntag (Anwurf: 17 Uhr) gastiert der SCA beim TV Kattenvenne. „Da müssen wir wieder entschlossener auftreten, sonst wird das nichts“, betont Woltering vor dem Duell mit dem Tabellenzehnten und somit direkten Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt.

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