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Landesliga: SCA besiegt den TV Vreden

Bombastische erste Hälfte des SC Arminia Ochtrup

Ochtrup

Die Landesliga-Handballer des SC Arminia Ochtrup haben für eine Überraschung gesorgt. Am Samstagabend besiegten sie den Tabellenzweiten TV Vreden mit 35:31. Nach einer bombastischen Leistung in Hälfte eins wurde es nach dem Wiederbeginn zeitweise wieder richtig spannend.

Von Matthias Lehmkuhlund

Die Vredener Decckung versuchte alles, um Max Oelerich aufzuhalten. Doch das gelang nicht: Der SCA-Goalgetter erzielte zehn Treffer. Foto: Matthias Lehmkuhl

Mit einer weitgehend überzeugenden Vorstellung gelang den Landesliga-Handballern des SC Arminia Ochtrup der zweite Saisonsieg. Mit 35:31 (20:14) schlugen die Töpferstädter vor rund 150 Zuschauern am Samstagabend den TV Vreden.

Arminias Trainer Christian Woltering setzte dem schnell agierenden Vredener Angriff um den jungen Mitteaufbauspieler Oliver Abbing eine offensive Abwehr entgegen. Tom Noori übernahm dabei die Rolle des Vorgezogenen. Die Taktik ging in den ersten 30 Minuten vollends auf. Darüber hinaus klappte fast alles im Ochtruper Angriff, um den diesmal überzeugenden Rückraumshooter Max Oelerich.

Sogar in Unterzahl setzte die Arminia Akzente: Alex­ander Wahlen warf das 14:9 in der 17. Minute. Gerrit Thiemann markierte vom Kreis den 20:14-Pausenstand. „Heute war die erste Halbzeit bombastisch“, freute sich Christian Woltering über den tollen Auftritt in der ersten Hälfte, weil seine Mannschaft in den letzten Partien Anlaufprobleme offenbart hatte.

Allerdings waren seine Jungs in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit nicht wiederzuerkennen. Im Angriff fehlte nun die Präzision. Die Ochtruper produzierten viele Fehlwürfe. Vreden nutzte die Schwächephase und verkürzte den Rückstand Tor um Tor. Den Gästen gelang sogar nicht nur der 23:23-Ausgleich (42.), sondern postwendend die auch erste Führung (24:23, 43.).

Aber das Heimteam zeigte Moral und wendete das Blatt. Vier Treffer in Folge sorgten für den 27:24-Zwischenstand (48.). Eng wurde es noch einmal zwei Minuten vor dem Ende beim Stand von 31:30, als ein Vredener die Chance hatte, den Ausgleich zu erzielen, aber nach Meinung der Schiedsrichter regelgerecht attackiert wurde und scheiterte. Im anschließenden Tempogegenstoß gelang Timo Wiggenhorn das vorentscheidende 32:30 (58.)

„Dass wir ab und zu einen Durchhänger haben werden, war mir klar. Wir waren uns vor der Partie einig, dass wir heute ein Feuerwerk abbrennen müssen, um Vreden schlagen zu können. Das ist uns dann auch über weite Strecken des Spiels gelungen“, resümierte Christian Woltering.

Tore: M. Oelerich (10), Noori (6), R. Woltering (5), Thiemann und Wiggenhorn (je 3), Sperling (2/2), Feldmann und Wahlen (je 2), L. Oelerich und Mieling (je 1).

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