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Westdeutsche Meisterschaft in Waltrop: Ochtruper verwirklicht sein Vorhaben

Christopher Ligocki zieht in die K.o.-Runde ein

Ochtrup

Am Wochenende ermittelten die besten Tischtennisspielerinnen und -spieler in Waltrop die Westdeutschen Meister. An den Start ging auch Christopher Ligocki vom SC Arminia Ochtrup. Der Linkshänder verwirklichte sein Vorhaben, in die K.o.-Runde einzuziehen. Richtig spannend wurde es in der Partie gegen einen der Favoriten.

-mab-

Christopher Ligocki zeigte sich mit dem Erreichen der K.o.-Runde sehr zufrieden. Foto: Thomas Strack

Einen mehr als passablen Auftritt legte Christopher Ligocki bei den Westdeutschen Tischtennismeisterschaften in Waltrop hin. In der Einzelkonkurrenz verwirklichte der Akteur vom Oberliga-Spitzenreiter Arminia Ochtrup sein Vorhaben, die Gruppenphase zu überstehen.

Mit leichter Nervosität ging der Töpferstädter in das Auftaktspiel gegen das 14-jährige Talent Nico Thönnißen vom Verbandsligisten TuS Porselen. In vier Sätzen behauptete sich Ligocki, wobei er nur in Durchgang zwei zwischenzeitliche Probleme bekam. Mit einem weiteren 3:1 über Peter Zok (TT-Team Bochum) buchte der Linkshänder vorzeitig den Einzug in die K.o.-Runde.

„In den beiden ersten Matches ging meine Taktik gut auf. Zudem hat mit der Sieg im ersten Spiel das nötige Selbstvertrauen gegeben“, zog „Ligo“ ein erstes Zwischenfazit.

Gegen den an Nummer sieben gesetzten Karl Walter vom Drittligisten Union Velbert lieferte Ligocki einen echten Kampf. Der Ochtruper glich einen 0:2-Satzrückstand aus und führte im entscheidenden Durchgang mit 4:1, doch mit einem Kantenball entschied der Favorit aus dem Rheinland den Satz fünf mit 11:9 für sich.

In der ersten K.o.-Runde wartete mit Marc Preuß ein unangenehmer Gegner vom Regionalliga-Tabellenführer TTC indeland Jülich II. „Ein Linkshänder mit extrem festen Aufschlägen. Ich bin praktisch zu keinem Zeitpunkt in mein Spiel gekommen“, kommentierte Ligocki das 1:4. Bei einem Sieg hätte der Armine das Vergnügen gehabt, im Achtelfinale auf den topgesetzten Tobias Hippler (1. FC Köln) zu treffen. „Schade, ein bisschen mehr wäre für mich schon möglich gewesen. Am Ende fehlten mir so ein bisschen die Körner. Trotzdem kann ich mit meinem Abschneiden sehr zufrieden sein. Ich habe wichtige Wettkampfpraxis im Hinblick auf die Rückrunde gesammelt“, resümierte Ligocki.

Ihr erstes Spiel nach der Winterpause bestreiten die Ochtruper am Samstag (28. Januar) beim 1. FC Köln III.

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