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Frauen-Oberliga: Reizvolle Aufgabe für FSV-A-Jugendtrainer

Clemens Gude wird Trainer von Germania Hauenhorst

Ochtrup

Clemens Gude betritt im Sommer sportliches Neuland. Im Junioren- und Seniorenbereich hat sich der 58-Jährige als Trainer einen Namen gemacht. Jetzt hat sich Gude, der aktuell die A-Junioren des FSV Ochtrup coacht, für eine Aufgabe im Frauenfußball entschieden.

-klü-

Clemens Gude trainiert in der kommenden Saison die Fußballerinnen von Germania Hauenhorst. Foto: Thomas Strack

Zieht man nur das Alter heran, müssen sich die Westfalenliga-Fußballerinnen von Germania Hauenhorst gar nicht groß umgewöhnen, was ihren neuen Trainer betrifft. Auf den 59-jährigen Ralf Spanier, der zur kommenden Saison beim SV Meppen Koordinator für „Talentförderung Frauen- und Mädchenfußball“ wird, folgt der 58-jährige Clemens Gude, der aktuell die A-Junioren des FSV Ochtrup coacht.

„Frauenfußball ist für mich noch ein unbeschriebenes Blatt, was meine Trainerkarriere betrifft. Aber ich freue mich auf die neue Aufgabe und gehe da, wie immer in meinem Leben, positiv heran. Hauenhorst ist sicherlich die Top-Adresse im Kreis Steinfurt“, sagt der Wettringer Gude.

„Clemens ist ein akribischer Arbeiter, der auf seinen bisherigen Stationen große Erfolge vorzuweisen hat“, sagte Germanias Co-Trainer Christian Scheinig über seinen neuen Partner an der Seitenlinie.“ Die Zusage von Gude war der Grund für Scheinig, noch eine Saison als Co-Trainer dranzuhängen, obwohl der 52-Jährige beruflich viel um die Ohren hat.

Vier konkrete Anfragen habe Gude gehabt, nachdem er die Tätigkeit als Sportlicher Leiters beim FSV Och­trup im Dezember des vergangenen Jahres beendete und ankündigte, dass er auch sein Amt als A-Juniorentrainer des FSV (Kreisliga A, d. Red.) im Sommer niederlegen werde. „Mit den Verantwortlichen von Germania haben wir eigentlich erstmal über allgemeine Dinge gesprochen, bevor sich das Gespräch um Frauenfußball drehte. Irgendwann fanden dann sowohl der Verein als auch ich diese Perspektive charmant“, erklärt Gude.

Er glaubt, dass man als Trainer einer Damenmannschaft mit noch mehr Fingerspitzengefühl als bei den Herren agieren muss. Gude ist Vater eines Sohnes und zweier erwachsener Töchter, von denen Laura in der ersten Mannschaft von Vorwärts Wettringen (Verbandsliga) Handball spielt. Die kommenden Monate will der gelernte Kaufmann dazu nutzen, die Mannschaft kennenzulernen und sich bei einigen Spielen sehen lassen.

Beim Blick in den Rückspiegel lobt Gude die „hervorragende Arbeit“ seines Vorgängers Ralf Spanier, der insgesamt neun Jahre, 2008 bis 2012 sowie seit 2017, für die erste Frauenauswahl Germanias verantwortlich war. „Das sind natürlich gewaltige Fußstapfen, in die ich da trete, aber zusammen mit meinem Trainerteam versuche ich, diese so gut wie möglich auszufüllen.“

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