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Fußball: Trainingsauftakt beim FSV Ochtrup

Da Costa hat richtig Bock

Ochtrup

Beim ehemaligen SC Arminia Ochtrup groß geworden, hat Nelson da Costa seitdem einiges erlebt. Unter anderem war er als Profi bei Twente Enschede unterwegs. Nun kommt er mit vollem Tatendrang als Cheftrainer zurück nach Ochtrup.

Von Marc Brenzel

Trainingsauftakt beim FSV Ochtrup (h.v.l.): Foto: Marc Brenzel

Mit einem neuen Trainer geht der Fußball-A-Ligist FSV Ochtrup in die Spielzeit 2022/23: Nelson da Costa, Ex-Profi beim FC Twente Enschede und den Go Ahead Eagles Deventer, ist jetzt für die sportlichen Geschicke der Töpferstädter verantwortlich.

„Ich freue mich sehr, dass es nun endlich auch offiziell los geht“, betonte der A-Lizenz-Inhaber beim Trainingsauftakt am Dienstagabend. Für da Costa, der bis Sommer 2021 noch den Westfalenligisten SuS Neuenkirchen coachte, ist die neue Aufgabe eine ganz besondere: „Ist ja schließlich mein Heimatverein. Beim SC Arminia, aus dem der FSV hervorgegangen ist, bin ich groß geworden“, erinnert sich der 39-Jährige an seine fußballerischen Anfänge.

Knapp sechs Wochen bleiben dem Deutsch-Portugiesen Zeit, sein Team auf den Punktspielstart vorzubereiten. Inhaltlich will der Lehrer für Sport und Spanisch auch die Fünferkette auf den Stundenplan bringen. Die Viererkette würden die Jungs ja schon können, jetzt wolle man eine zusätzliche Variante einstudieren. Eines von da Costas Hauptanliegen: defensiv für mehr Sicherheit zu sorgen.

Neu im Kader sind Maurice Schultejann (Angriff) und Lars Kretschmer (Mittelfeld), die beide aus der eigenen U 19 kommen. Einziger externer Neuzugang ist Torhüter Sven Bahns, der vom niedersächsischen Bezirksligisten SF Schwefingen wechselt und beim FSV gleichzeitig die A-Jugend übernimmt. Bahns ist übrigens der Einzige Nicht-Och­truper in der Truppe. „Wir waren im Winter ein bisschen spät dran, um uns von auswärts noch großartig verstärken zu können“, erklärt da Costa, der erst Anfang des Jahres als Nachfolger der zum Sommer ausgeschiedenen Jannik Holtmann und Christopher Ransmann vorgestellt wurde.

Aber das müsse ja nichts heißen. Was eine junge Mannschaft aus lauter Eigengewächse im Stande sei zu leisten, hätte in der letzten Saison ja Matellia Metelen eindrucksvoll bewiesen, lobt da Costa den Nachbarverein. Die Matellia schloss als Sechster ab, der FSV lief einen Rang dahinter ein.

Das möchte er ändern. „Wir wollen unter die ersten Sechs“, lautet die Zielsetzung. Dass seine Elf für ganz oben infrage kommt, schließt da Costa noch aus. Das sei in dieser Saison illusorisch, dafür wären zum Beispiel Fortuna Emsdetten und der 1. FC Nordwalde einfach zu gut. Mittelfristig kann sich da Costa die Ochtruper aber schon eine Etage höher vorstellen: „Nicht nur die erste Mannschaft, sondern auch die Jugendteams – das wäre schön und wichtig für den ganzen Verein.“ So wäre sicher gestellt, dass die Talente beim FSV eine sportliche Perspektive hätten und den Club nicht verlassen müssten, um höherklassiger zu spielen.

Gute junge Leute – davon ist Nelson da Costa überzeugt – gäbe es jetzt schon genug in seiner Mannschaft. „Zum Beispiel Lars Kretschmer, Mats Thiemann oder Markus Weidel“, listet der Übungsleiter auf. Die fußballerisch weiter zu bringen, ist eine seiner Aufgaben.

Der Sommerfahrplan des FSV Ochtrup: 9. Juli (Samstag) gegen den SV Bad Bentheim II; 14. Juli (Donnerstag) gegen den FC Epe II; 17. Juli (Sonntag) gegen Fortuna Gronau; 23. Juli (Samstag) gegen den SV Burgsteinfurt; voraussichtlich am 30. Juli (Samstag) im Pokal bei der SpVgg Langenhorst/Welbergen und eventuell am 5. August gegen den ASC Schöppingen.

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