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Kreispokal: SV Mesum gewinnt 4:0

Der FSV Ochtrup scheidet im Kreispokal aus

Ochtrup

Am Samstag standen sich im Viertelfinale des Kreispokals der FSV Ochtrup und der SV Mesum gegenüber. Schnell nahmen beide Teams die ihnen zugedachten Rollen ein, wobei der gastgebende Außenseiter eine Halbzeit lang richtig gut verteidigte. Erst nach einer Stunde knackte der Westfalenligist das Bollwerk. Danach ging dem tapferen A-Ligisten die Puste aus.

Von Marc Brenzel

Ochtrups Len Oberndörfer (r.), der über die rechte Seite kam, nimmt sich der Bewachung von Mesums Omar Guetat an. Foto: Marc Brenzel

Das Teilnehmerfeld für das Halbfinale im Fußball-Kreispokal ist komplett. Am Samstag vervollständigte der Westfalenligist SV Mesum das Quartett mit einem 4:0 (0:0)-Sieg beim drei Klassen tiefer beheimateten FSV Ochtrup.

Die Parte nahm von Beginn an den zu erwartenden Verlauf. Der Favorit aus dem Rheiner Süden übernahm das Kommando und drängte die Hausherren in die eigene Hälfte. Weil die Ochtruper aber läuferisch und kämpferisch jede Menge investierten, hatte der SVM außer ein paar Halbchancen und kleineren Gelegenheiten erstmal nicht viel zu bieten. „Der Gegner hat diszipliniert verteidigt und uns so das Leben schwer gemacht“, fasste Mesums Co-Trainer Rainer Weikert die ersten 45 Minuten aus seiner Sicht zusammen. Für das Heimteam besaß das 0:0 zur Pause durchaus den Stellenwert eines Teilerfolges.

In der Kabine änderte Weikert ein paar Details in der taktischen Grundordnung. Unter anderem blieb Mittelstürmer Elias Strotmann konstant im Zentrum, statt auch mal auf die Flügel auszuweichen. Zudem wurde die Doppelsechs nun offensiver interpretiert.

Der Westfalenligist übte fortan noch mehr Druck aus, was in der 60. Minute auch den gewünschten Erfolg brachte: Eine Freistoßflanke von Tobias Göttlich köpfte Kevin Grewe in die Maschen.

„Danach war bei uns die Luft etwas raus. Das ist auch kein Wunder, wenn man bedenkt, wie viel wir bis dahin gelaufen hatten. Das mussten wir auch, denn Mesum besitzt brutal viel fußballerische Qualität“, begründete FSV-Spielertrainer Christopher Ransmann, warum das Duell spätestens nach einer Stunde zu einer klaren Angelegenheit wurde.

Die Ochtruper zeigten aber Moral und bissen. In den Mittelpunkt rückte Keeper Rafael Romero, der sich mit ein paar tollen Paraden auszeichnete. Unter anderem wehrte er einen Elfmeter von Strotmann ab. Dass Omar Guetat den Nachschuss über die Linie drückte, war ärgerlich – 0:2 (68.).

In der Schlussphase erhöhten Marvin Egbers (83.) und Guetat (86.) auf 4:0, was Weikert genoss. „Das waren schöne Angriffe. In der zweiten Halbzeit hatten wir den Gegner müde gespielt“, kommentierte der Coach.

„Wir sind die ganze Zeit über positiv geblieben, haben viel gesprochen und eine Halbzeit lang super verteidigt. Das nehmen wir mit für die kommenden Aufgaben in der Meisterschaft“, erklärte Ransmann.

FSV Ochtrup: Romero – Kutzmann, Hoffstedde, Düker (77. Ha. Ruhkamp), , He. Ruhkamp – Ransmann, Schmerling – Oberndörfer, Ozog (46. Haumering), Abu-Hamid – Holtmann (71. Weidel).

Tore: 0:1 K. Grewe (60.), 0:2 Guetat (68.), 0:3 M. Egbers (83.), 0:4 Guetat (86.).

Bes. Vorkommnis: Romero (Ochtrup) hält Foulelfmeter von Strotmann (68.).

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