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Handball-Landesliga: Ochtrup verliert 15:25 in Kattenvenne

Ein ganz und gar gebrauchter Tag für die Arminia

Ochtrup

Das erste Meisterschaftsspiel in der Landesliga für die Handballer des SC Arminia Ochtrup ist nicht so gelaufen wie erhofft. Wegen einer überaus schwachen Vorstellung in der Offensive wurde die Partie am Samstagabend bei der HSG Kattenvenne/Lengerich klar mit 15:25 (7:12) verloren.

-lem-

Arminias Spielmacher Tom Noori verdrehte sich in der zweiten Halbzeit das Knie, als die Partie bei der HSG Kattenvenne/Lengerich schon längst gegen die Gäste entschieden war. Foto: Matthias Lehmkuhl

Der Meisterschaftsauftakt für die Landesliga-Handballer des SC Arminia Ochtrup ist gründlich in die Hose gegangen. Am Samstagabend verloren die Töpferstädter deutlich mit 15:25 (7:12) bei der HSG Kattenvenne/Lengerich.

Schwächen im Angriff

„An diesem Abend kam alles zusammen. Es hat nichts geklappt, was in den Testspielen vorher funktioniert hat. Es ist alles schiefgegangen“, war Arminias Trainer Christian Woltering ganz schön bedient.

In dieser torarmen Partie offenbarten seine Jungs große Schwächen im Angriff. „Wir haben eine Unmenge von guten Torchancen ausgelassen. Außerdem haben wir den gegnerischen Torwart richtig warm geworfen“, stellte Woltering fest. 15 selbst erzielte Tore waren für die Arminia viel zu wenig, um zwei Punkte aus der Sporthalle am Ölberg in Lienen-Kattenvenne mitnehmen zu können.

Umschaltbewegung

Die 5-1-Abwehr hingegen funktionierte halbwegs. „25 Gegentore sind eigentlich nicht zu viel“, konstatierte Ochtrups Coach. Allerdings war bei der ersten und zweiten Welle der HSG Kattenvenne/Lengerich war die Umschaltbewegung von Angriff auf Abwehr in einigen Situationen zu langsam. In der 19. Spielminute lag Ochtrup bereits 2:7 hinten. Die Fünf-Tore-Führung (12:7) für die HSG Kattenvenne/Lengerich zur Pause war zumindest noch keine Vorentscheidung. Mit einer Leistungssteigerung wäre noch alles möglich gewesen. Aber die schlechte Vorstellung der ersten 30 Spielminuten setzte sich bei der Arminia fort. Spätestens nach der 49. Spielminute (10:22) war der Drops gelutscht.

Krankenwagen

Tore: R. Woltering (4/1), L. Oelerich (3), Sperling (3/2), M. Oelerich (2), Breulmann, Mieling und Noori (je 1)

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