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Frauen-Landesliga: Später Sieg der SpVgg Langenhorst/Welbergen

Engels teuflische Einwechslung

Ochtrup

Die Fußballerinnen der SpVgg Langenhorst/Welbergen fühlen sich in ihrer neuen sportlichen Heimat – der Landesliga – anscheinend ganz wohl. Ein Beleg dafür ist der 2:1-Heimsieg gegen die Reserve von Wacker Mecklenbeck. Um die drei Punkte einzukassieren, mussten die Ochtruperinnen jedoch einen echt langen Anlauf nehmen.

-mab-

Verena Struck (l.) entschied die Partie. Foto: Thomas Strack

Mit der Einwechselung der gerade aus der Kirche gekommenen Verena Struck hatte Trainer Peter am Sonntag eine teuflisch gute Idee. Struck war es nämlich, die den Landesliga-Fußballerinnen der SpVgg Langenhorst/Welbergen mit ihrem Doppelpack einen 2:1-Heimsieg über Wacker Mecklenbeck II bescherte.

Die Ochtruperinnen hatten in der bisherigen Saison schon bessere Vorstellungen abgeliefert als in Halbzeit eins gegen Wacker. Woran das lag – darüber rätselte auch Engel: „Es passte doch alles. Die äußeren Bedingungen stimmten, und Zuschauer waren auch genug da, um uns zu unterstützen.“ Und als Mecklenbeck in der 21. Minute durch Jule Krützmann in Führung ging, handelte der SpVgg-Coach und brachte Struck. Die gehörte diesmal nicht zum Stammpersonal, da sie vorher noch auf einer Taufe war und nicht passend zum Anstoß zum Team stoßen konnte. „Ich wollte eine zweite Stürmerin bringen, um vorne Coco Rüschoff, die viel Laufarbeit geleistet hat, zu entlasten“, begründete Engel.

Bis sich sich der Wechsel auszahlte, dauerte es aber noch eine Weile. Erst in Minute 78 gelang Struck mit einem Volleyschuss aus 16 Metern der Ausgleich. Das war der Impuls, den die Schwarz-Gelben benötigt hatten. Der Glaube an die eigenen Fähigkeiten und den möglichen Sieg kam zurück, und in der zweiten Minute der Nachspielzeit fiel tatsächlich noch das 2:1. Wenke Löcker brachte einen Freistoß in den Strafraum, Jane Gesenhues legte per Kopf auf Struck ab, die aus kurzer Distanz verwandelte.

Mit zwölf Punkten aus zehn Spielen weisen die Fußballerinnen aus Langenhorst und Welbergen eine für einen Aufsteiger respektable Bilanz auf. „Hätte mir das vor der Saison jemand angeboten, hätte ich das sofort unterschrieben“, erklärte Engel. Am Sonntag (13. November) geht es für sein Team zum Tabellenzwölften FC Oeding.

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