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Play-offs- zur Gruppenphase der Conference League

FC Twente Enschede scheidet aus

Enschede

Die Europapokalsaison geht ohne den FC Twente Enschede weiter. Ein torloses Unentschieden im Heimspiel gegen die AC Florenz reichte den Enschedern nicht, um sich für die Gruppenphase der Conference League zu qualifizieren. Dabei besaß das Team von Trainer Ron Jans genug Chancen.

Am Boden zerstört: Die Fußballer des FC Twente Enschede haben die Qualifikation für die Gruppenphase zur Europa Conference League verpasst. Foto: imago images 1014112498

Der FC Twente Enschede hat das Tor, das das Team gegen die AC Florenz benötigt hat, trotz großer Bemühungen nicht erzielt. Durch das 0:0 im Play-off-Rückspiel in der Europa Conference League verpassten die „Tukkers“ nach dem 1:2 im ersten Duell den Einzug in die Gruppenphase. „Wir haben daran geschnuppert“, sagte ein enttäuschter Twente-Trainer Ron Jans zum verpassten Weiterkommen.

Die Enscheder mussten sich richtig ärgern, denn mit der letzten Aktion des Spiels hätten sie fast den ersehnten Treffer gemacht: In der 97. Minute kratzte aber Fiorentina-Keeper Pietro Terracciano einen Kopfball von Joshua Brenet noch mit einer Hand von der Linie. „Den hat er fantastisch gehalten“, sagte Jans anerkennend.

Zuvor hatte sich Twente nach Kräften bemüht, doch der Aufwand wurde nicht belohnt. Die Enscheder spielten gut und mutig und setzten die Italiener unter Druck. „Das war ein intensives Spiel, in dem wir die Initiative übernommen haben“, meinte Jans. Seine Truppe kam zu Möglichkeiten: Den Schuss von Michel Vlap klärte Florenz-Stürmer Arthur Cabral vor der Linie (17.), den Versuch von Ramiz Zerrouki wehrte Terracciano mit beiden Fäusten ab (38.). Aber auch die Gäste hatten ihre Szenen in der Offensive: Ein abgefälschter Freistoß von Riccardo Sottil erzwang eine Glanzparade von Twente-Torhüter Lars Unnerstall (38.). „Am Ende wurde es ein 0:0, weil beide Mannschaften einen tollen Torhüter hatten“, sagte Jans.

Nach der Pause ging es genauso weiter: Twente war besser, zu Chancen kamen aber beide Teams. So wurde Vaclav Cerny für die Enscheder kurz vor dem Tor geblockt (51.) und Christos Tzolis scheiterte an Terracciano (68.). Auf der anderen Seite mussten sich die Hausherren bei einer Chance für Jonathan Ikone bei Unnerstall bedanken (75.), bei einem Fallrückzieher von Rolando Mandragora beim Pfosten (86.).

In der Nachspielzeit flog dann bei den Gästen Igor mit Gelb-Rot vom Platz (90.+3) – und kurz darauf hätte Brenet bei seiner Großchance fast noch das erlösende Tor erzielt. „Wenn das passiert, gibt es eine Verlängerung und wir haben Überzahl. Dann ist die Chance groß, dass wir doch noch weiterkommen“, blickte ein trauriger Ron Jans zurück.

FC Twente Enschede: Unnerstall – Brenet, Hilgers (81. Bruns), Pröpper, Smal – Zerrouki, Sadilek (81. Ugalde), Vlap (88. Steijn) – Cerny (67. Rots), van Wolfswinkel, Misidjan (67. Tzolis).

AC Florenz: Terracciano – Venuti, Milenkovic, Igor, Biraghi – Bonaventura (90.+4 Benassi), Amrabat, Maleh (60. Mandragora) – Ikone (90.+4 Martinez), Cabral (71. Jovic), Sottil (71. Gonzalez).

Tore: keine.

Bes. Vorkommnis: Gelb-Rote Karte gegen Igor (90.+3, Florenz).

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