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Kreispokal: Spiel der Woche

FSV Ochtrup muss gegen den SV Mesum ran

Ochtrup

Während die Konkurrenz ein Päuschen einlegt, müssen die Fußballer des FSV Ochtrup am Samstag ran. Im Viertelfinale des Kreispokals geht es gegen den Westfalenligisten SV Mesum. Der Drei-Klassen-Unterschied gibt die Taktik der Hausherren vor. Schöne Geschichte am Rande: Das Match führt drei Brüder zusammen.

-mab-

Der Ochtruper Innenverteidiger Henning Ruhkamp (r.) trifft heute auf seinen für Mesum spielenden Bruder Jannik. Foto: Thomas Strack

In der Kreisliga A ruht am Wochenende der Spielbetrieb. Trotzdem haben die Fußballer des FSV Ochtrup sportliche Verpflichtungen: Im Viertelfinale des Kreispokals erwarten sie am Samstag den Westfalenligisten SV Mesum.

„Eigentlich bin ich ein Freund dieses Wettbewerbs. Da kann man sich mal gegen höherklassige Teams ausprobieren. Das ist gerade für die jungen Leute spannend“, erklärt Spielertrainer Jannik Holtmann. Doch heute ist die Sachlage ein wenig anders. Holtmann hätte im Hinblick auf das Punktspiel gegen Rodde am nächsten Wochenende lieber drei, vier Kicker geschont. Doch das geht nicht, weil die Verletztenliste (Sylla, Sandmann, Moor, Vieira, Hannekotte, Laurenz) lang ist.

Verstärkung möchte sich der Coach aus der A-Jugend und der B-Liga-Reserve holen. Hannes Ruhkamp aus der „Zweiten“ ist fest eingeplant. Das macht das Match zu einem kleinen Familientreffen. Henning und Hannes tragen das Rot und Schwarz des FSV, Jannik läuft seit dieser Saison für den SVM auf. Der Abwehrspieler wechselte im Sommer von Vorwärts Wettringen nach Mesum.

„Wir werden mit Sicherheit nicht das Spiel machen, sondern hinten verengen und auf Konter lauern. Ob wir das mit einer Vierer- oder Fünferkette machen, müssen wir noch mal besprechen“, äußert sich Holtmann zu taktischen Dingen.

Die Mesumer knockten in den Runden zuvor jeweils einen Vertreter aus Ochtrup aus. Erst die Langenhorster (8:1), dann den FC SW Weiner (5:0). Der Westfalenligist muss ohne seinen Trainer Marcel Langenstroer auskommen. Der 39-Jährige hat sich trotz Impfschutzes mit Corona infiziert. Da er unter der Woche nicht beim Training war und keinen Kontakt zu seinem Team hatte, ist das Pokalspiel nicht gefährdet. Der Sieger der Partie trifft im Halbfinale auf den FC Eintracht Rheine.

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