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Reiten: Turnier auf der Anlage am Ochtruper Kreuzweg

Hendrik Zurich führt das Feld an

Ochtrup

Am Donnerstag beginnen die Ochtruper Reitertage. Bis Sonntag wird auf der Anlage am Kreuzweg für alle Dressur- und Springliebhaber Pferdesport angeboten. Sportliche Höhepunkte sind die beiden S*-Springen am Freitagabend und am Sonntagnachmittag. Zudem lockt am Samstagabend eine ganz besondere Prüfung: Ein Stafettenspringen, das im Kostüm geritten wird.

Von Marc Brenzelund

2019 wurde letztmalig der Große Preis von Ochtrup ausgetragen. Damals siegte Lokalmatador Hendrik Zurich, der mit Caya einen echten Teufelsritt hingelegt hatte. Foto: Thomas Strack

In Riesenbeck wird derzeit die Europameisterschaft der Springreiter ausgetragen. Dort geben sich die Besten der Besten die Klinke in die Hand. Aber auch in Ochtrup steht am kommenden Wochenende sehr guter Pferdesport auf dem Programm. Der Reit- und Fahrverein lädt von Donnerstag bis Sonntag zu seinen Ochtruper Reitertagen ein.

Die Ausschreibung sieht zahlreiche interessante Prüfungen vor, die sich sowohl an die Profis als auch an die Amateure und den Nachwuchs richten. Im Dressurbereich wird bis auf M-Niveau geritten, für die Freunde des Springsports stehen zwei S*-Konkurrenzen im Programmheft. Die erste am Freitag ab 17.30 Uhr, bei der zweiten handelt es sich um den Großen Preis von Ochtrup, der Sonntag um 16 Uhr eingeläutet wird.

„Wir haben wieder viele Nennungen von starken ländlichen Reitern bekommen“, blickt Andrea Wilk vom Vorstand des Reit- und Fahrvereins Ochtrup auf die Starterlisten. Immer für einen Sieg gut ist Lokalmatador Hendrik Zurich, der 2019 den letzten Großen Preis von Ochtrup auf Caya für sich entschieden hatte. „Aber auch Peter Duitz aus Kirchhellen hat schnelle Pferde, und mit dem Altenberger Kevin Dües ist auch zu rechnen“, weiß Wilk. Mit Manuela Schweizer, Annika Holtmann und Tobias Woltering haben weitere Reiterinnen und Reiter aus der Töpferstadt für die schweren Prüfungen gemeldet.

Eine besondere Prüfung wird es am Samstagabend (18.30 Uhr) geben. Dabei handelt es sich um ein Stafettenspringen der Klasse A, das im Kostüm geritten wird. „Die Idee dazu hatten die Jugendlichen des Vereins. Da Karneval ja ausgefallen ist, wollten sie was in dieser Richtung machen“, erklärt Andrea Wilk. Neben der sportlichen Leistung wird auch die beste Verkleidung prämiert. Hierfür wurde extra ein Jury gebildet, die aus Doris Nollen-Kuhlbusch (Leiterin der Realschule Ochtrup), Marin Gemen (Förderkreis Kinderkarneval) und Pascal Bartoschek (Vertreter des Prüfungssponsors La Vida Projekt GmbH) besteht.

Los gehen die Reitertage am Donnerstag um 9.30 Uhr mit einer A**-Springpferdeprüfung für Vier- bis Sechsjährige. Das M*-Springen für Fünf-bis Siebenjährige (ab 14.45 Uhr) verspricht der Höhepunkt des Eröffnungstages zu werden. In der Reithalle geht ab 14 Uhr eine M*-Dressur über die Bühne. „Wir sind alle sehr froh, wieder ein normales Turnier ausrichten zu können. Also mit Prüfungen auf S-Niveau. Im vergangenen Jahr konnten wir ja maximal nur M-Prüfungen anbieten“, sagt An­drea Wilk im Namen der Turnierleitung.

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