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Fußball: Spiel der Woche

Holtmann fordert einen FSV-Sieg im Ochtruper Derby

Ochtrup

Am Sonntag stehen sich der FSV Ochtrup und die SpVgg Langenhorst/Welbergen gegenüber. Von der Papierform her sind die Hausherren klar favorisiert, doch Derbys sollen ja ihre eigenen Gesetzte haben. Der 3. November 2019 ist dafür ein gutes Beispiel.

-mab-

Ochtrups Mats Thiemann macht es vor. Gegen die SpVgg muss am Sonntag auch mal die Grätsche rausgeholt werden. Foto: Thomas Strack

Das letzte Mal, als die SpVgg Langenhorst/Welbergen beim FSV Ochtup aufkreuzte war am 3. November 2019. Ein Datum, an den sich die Fans der Schwarz-Gelben liebend gerne zurück erinnern, denn die Partie endete mit einem 5:0-Sieg der Gäste.

Die Langenhorster brauchen noch mal so einen Sahnetag, um den FSV in die Knie zu zwingen. Der ist zwar überraschend schlecht in die Saison gestartet, von den Namen her aber deutlich besser besetzt als der Kontrahent. „Aber darauf dürfen wir uns nicht verlassen. Gegen uns hauen die Gegner immer 120 Prozent raus, die Langenhorster Sonntag sicherlich 140“, stellt FSV-Spielertrainer Jannik Holtmann seine Männer auf einen echten Fight ein. „Trotzdem. Das Spiel müssen wir gewinnen. Die bisherigen vier Punkte aus vier Spielen sind einfach zu wenig.“

Ein Faktor könnte Mats Thiemann werden, der gerade richtig aufblüht. „An ihm haben wir viel Freude. Mats bringt Tempo und Technik mit und ist offensiv sowohl im Zentrum als auch auf den Flügeln einsetzbar“, lobt Holtmann seinen Spieler mit der Rückennummer 24.

Die Langenhorster, so prophezeit es Trainer Jens Wietheger, werden „mit Sack und Pack“ anreisen. Das bezieht sich aber nur auf die Fans, die Mannschaft kommt mit deutlich schmalerem Aufgebot. Gerade einmal 14 Kicker stehen auf Wiethegers Liste. Einer davon ist Mathis Löbbering, der auf der rechten Seite verteidigt und im ersten Seniorenjahr ist. „Mathis spielt mit großem Einsatz und ist nicht müde zu bekommen“, lobt der Coach.

Für Wietheger steht fest, dass seine Formation nur bestehen kann, wenn bis zum Umfallen gekämpft wird. Und noch eines ist ihm klar: „Noch mal 5:0 beim FSV zu gewinnen – das ist eine Utopie.“

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