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Kreisliga: Später Treffer besiegelt Leerer Schicksal

Holtmanns Hammer lässt den FSV Ochtrup jubeln

Ochtrup

Für den FSV Ochtrup geht es in der Rückrunde eigentlich nur noch um die Ehre. Die bedeutet den Töpferstädtern anscheinend viel, denn im Heimspiel gegen Westfalia Leer hängten sich die Rot-Schwarzen voll rein. Der späte Siegtreffer hatte es echt in sich.

-mab-

Jannik Holtmann (l.) hatte mit zwei Toren großen Anteil am Heimsieg des FSV Ochtrup. Foto: Marc Brenzel

Nach einer vierwöchigen Punktspielpause meldete sich der FSV Ochtrup mit einem 2:1-Heimsieg über Westfalia Leer zurück. Mann des Tages bei den Hausherren war einer der beiden Spielertrainer: Jannik Holtmann. Ihm gelangen beide Tore.

Für die Gäste hätte es nicht besser beginnen können, denn schon in der neunten Minute gingen sie durch Erik Schulte in Führung. Die Vorarbeit durfte sich Jannik Arning anrechnen lassen. Die Ochtruper ließen mit der passenden Antwort jedoch nicht lange auf sich warten. Markus Weidel bekam auf der linken Seite keinen Druck und konnte nach innen flanken, wo Holtmann mit dem langen Bein ausglich (12.).

Der flotte Start ließ auf ein rasantes Hin und Her hoffen, doch die Partie verflachte. Auf dem schwer bespielbarem Geläuf führten technischen Schwächen und zahlreiche kleinere Fouls dazu, dass kein echter Fluss aufkam. Gegen Ende des ersten Abschnitts meldete sich die Westfalia mit zwei, drei guten Szenen zurück. Unter anderem musste FSV-Keeper Rafael Romero bei einem abgefälschten Freistoß von Timo Hüsing sein ganzes Können aufbieten.

Hoher körperlicher Einsatz auf beiden Seiten prägte die zweite Halbzeit. Echte Strafraumszenen gab es kaum, ehe Ochtrups Rechtsaußen Magd Abu Hamid aus leicht spitzem Winkel nur das Außennetz traf (67.). Arminias Mohammed Sylla (74.) verpasste anschließend ebenso das mögliche 2:1 wie Gerold Laschke auf der Gegenseite (83.). Und auch Mats Thiemann Linksschuss flog knapp am Leerer Kasten vorbei (86.).

Für die Entscheidung sorgte Holtmann, als er einen Freistoß aus 20 Metern zen­traler Position mit Urgewalt unter die Latte jagte (87.). Westfalia-Keeper Maurice Telgmann bekam nicht mal mehr rechtzeitig die Hände hoch.

„Alle schwärmen immer davon, wie kämpferisch stark Leer ist. Wir haben da nicht nur gegengehalten, sondern haben die niedergekämpft. Wie Jannik den Freistoß mit gefühlten 3000 k/mh rein­knallt – irre. So macht das Spaß, ich habe richtig Bock auf die verbleibenden 16 Partien“, freute sich FSV-Spielertrainer Christopher Ransmann.

„Aus meiner Sicht war das ein klassisches Unentschieden-Spiel. Am Ende haben die Ochtruper vielleicht etwas mehr gewollt. Leider waren wir in der zweiten Hälfte nicht mehr ganz so griffig“, kommentierte Westfalia-Coach Thomas Overesch.

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