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Fußball: Langenhorster kassieren 1:5-Heimpleite

Laerer schlagen brutal effektiv zu

Ochtrup

Der TuS Laer hat sich am Freitagabend keine Blöße gegeben und sein Auswärtsspiel bei der SpVgg Langenhorst/Welbergen mit 5:1 (3:0) gewonnen. Dabei glänzten die Gäste als eiskalte Vollstrecker. Als es eng wurde, wechselte Trainer Ron Konermann nach einer Stunde den Spielentscheider ein.

-mab-

Laers Torschütze Hannes Medding (l.) geht in das Duell mit Christian Holtmann. Foto: Thomas Strack

Der TuS Laer zeigte am Freitagabend im Vechtestadion eine Eigenschaft, die echte Spitzenteams auszeichnet: eine ungeheure Effektivität im Abschluss. Das gab dann auch das Ergebnis wider: ein 5:1 (3:0)-Sieg bei der SpVgg Langenhorst/Welbergen.

„Die haben in den 90 Minuten so gut wie alles weggemacht, was die auf den Fuß bekommen haben. Das hat am Ende auch den Unterschied ausgemacht, denn so viel schlechter waren wir nicht“, meinte Langenhorst Spielertrainer Jens Wietheger.

Marcel Exner (26./42.) sowie Hannes Medding nach einer Ecke von Felix Eißing per Kopf (34.) versetzten den mitgereisten Fanhang des Tabellenführers in Entzücken. „Wir sind eigentlich nicht ganz so gut in die Partie reingekommen, aber dann sind wir immer seriöser aufgetreten und waren vorne halt brutal effektiv“, fasste TuS-Coach Ron Konermann den ersten Abschnitt aus seiner Sicht zusammen.

Die Langenhorster kamen mit viel gutem Willem aus der Kabine. Wiethegers etwas verunglückter Schuss fand trotzdem den Weg ins Tor (1:3, 49.) und leitete die stärkste Phase das Heimteams ein. Die Ochtruper erarbeiteten sich für eine Viertelstunde ein optisches Übergewicht, doch zu einem zweiten Treffer sollte es nicht reichen.

Auf der Gegenseite wechselte Konermann nach einer Stunde Nico Stippel ein. Damit bewies der Übungsleiter ein glückliches Händchen, denn Stippel nahm der SpVgg mit seinem 4:1 den Wind aus den Segeln (78.). Zehn Minuten später zog der Stürmer mit dem 5:1 einen Schlussstrich unter das Duell. In der Folge hätten die Laerer das Ergebnis sogar noch ausbauen können, doch da war ihnen das Zielwasser ausgegangen.

„Das Ergebnis fällt eindeutig zu hoch aus. Schade“, fügte sich Wietheger in die Niederlage. Für Konermann stand fest, dass seine Truppe als verdienter Sieger das Feld verlassen hatte.

Für die Langenhorster geht es am kommenden Sonntag bei Borussia Emsdetten II weiter, die Laerer müssen sich mit seinem Verfolger GW Amisia Rheine auseinander setzen.

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