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Fußball: Ehren-Division

Müdes 2:2 zwischen Twente und Almelo

Enschede

Lediglich zwei Mal, jeweils zu Beginn der Partie und nach der Pause, ließen beide Mannschaften einen Hauch von Spannung aufblitzen. Danach wurde es ein müder Kick, der mit einem 2:2 endete.

Dietrich Bretz

„Der Schiedsrichter war der beste Mann“, befand Frank Wormuth, Trainer von Heracles Almelo. Was er damit andeutete und sagen wollte: Die 22 Spieler, die im Derby zwischen seinem Team und dem FC Twente Enschede auf dem Platz standen, taten sich beim 2:2 (1:1) schwer, ihre Fähigkeiten auf dem Kunstrasen zu zeigen. Sie kämpften im mit Spannung erwarteten Duell vor allem mit sich selbst und nicht mit dem Gegner, sodass Schiedsrichter Dennis Higler keinerlei Mühe mit der Partie hatte und keine Karte zeigte.

Auch Wormuths Twente-Kollege Ron Jans hatte noch Luft nach oben bei beiden Mannschaften gesehen. „Das war kein Spiel, das meine Erwartungen erfüllt hat“, zeigte er sich enttäuscht. Dabei hatte der Beginn Lust auf viel mehr gemacht, denn Heracles legte bereits in der sechsten Minute vor: Eine Ecke landete bei Ismail Azzaoui, der mit einem abgefälschten Schuss aus sechs Metern das 1:0 erzielte. Noch in der Anfangsphase glich Twente aber durch Queensy Menig aus, der nach einem ebenfalls schwach abgewehrten Standard aus zwölf Metern traf (13.).

Der Beginn der zweiten Hälfte war genauso vielversprechend wie der der ersten – und genauso trügerisch. Noch schneller als vor dem Seitenwechsel kamen beide Mannschaften zu ihren Toren, die immerhin hübsch anzuschauen waren. Eine schwache Kopfballabwehr von Twentes Kik Pierie nahm Almelos Rai Vloet direkt und knallte die Kugel unten rechts zum 2:1 ins Netz (48.). Nur zwei Minuten später antworteten die Enscheder: Danilo verwertete eine Ablage von Luciano Narsingh und traf zum 2:2 in den linken Winkel (50.).

Der Startschuss für ein Derby-Spektakel war der Doppelschlag jedoch wieder nicht. Heracles übernahm von den Enschedern die Kontrolle, ohne dabei zu glänzen. Der Plan ging aus seiner Sicht auf – aber das entscheidende Tor fiel trotzdem nicht mehr. Die beste Gelegenheit hatte Heracles-Flügelstürmer Delano Burgzorg, der alleine vor dem Twente-Tor knapp links vorbeischoss (73.).

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