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RuF: Spatenstich zum Bau der neuen Halle am Kreuzweg

Ochtrup bekommt seine Arena

Ochtrup

Der Reit- und Fahrverein Ochtrup platzt aus allen Nähten. Auch deshalb wird jetzt eine zweite Reithalle gebaut. Der Spatenstich erfolgte am Montag. Trotz moderater Steigerungen der Kosten ist der Verein optimistisch, mit der geplanten Bausumme über die Runden zu kommen.

Von Martin Fahlbusch

Am Montag erfolgte im Beisein von Ochtrups Bürgermeisterin Christa Lenderich (3.v.l.) und der Landtagsabgeordneten Christina Schulze Föcking (r.) der erste Spatenstich zum Bau der neuen Foto: Martin Fahlbusch

Einen kleinen Vorteil hat die neu geplante Halle des Reit- und Fahrvereins (RuF) Ochtrup gegenüber dem neuen Ausbildungspferd. Erstere hat mit dem Arbeitstitel „Jugend Reit Arena Ochtrup“ schon einen Namen. Für das gescheckte Tier wird in einem demnächst ausgeschriebenen Wettbewerb noch ein passender Name gesucht.

„Ich denke, mit der Namensgebung haben wir die Richtung für unser jetzt endlich startendes Bauvorhaben schon klar angegeben“, betonte Thomas Verhufen, der Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins, am Montagmorgen. Die alte Reithalle (20 x 40 Meter) ist zurzeit voll ausgelastet. Und da würden die Nachwuchsförderung und die Kooperation mit Kindergärten und Ochtruper Schulen – unter anderem Angebote des gebundenen Ganztags – eine wichtige Rolle spielen, betonte Kassiererin Andrea Wilk. „Wir platzen in jeder Beziehung aus allen Nähten. Wir haben für unser Hallenprojekt extra eine Informationsbroschüre herausgegeben. Die müssten wir schon wieder korrigieren. Vor gut einem halben Jahr hatten wir 300 Mitglieder. Heute sind es schon 340. 60 Prozent davon sind Kinder und Jugendliche. Neun Schulpferde – im Vorjahr waren es sieben – können wir mittlerweile unser Eigen nennen“, informierte Wilk nicht ohne Stolz.

„Natürlich haben Corona und die Folgen der Pandemie den Start des Vorhabens verzögert. Der Baumarkt ist auch davon betroffen. Trotzdem hoffen wir, dass wir mit moderaten Steigerungen der ehemals geplanten Bausumme von 800 000 Euro über die Runden kommen“, schaut Thomas Verhufen auf die geplante Fertigstellung im Herbst 2022.

In der Vorbereitung des in Erbpacht erworbenen Baugeländes, das sich unmittelbar rechts an die bestehende Halle anschließt, haben die Mitglieder kräftig mitgeholfen. Die neue Halle (60 x 25 Meter) wird durch einen 25-prozentigen Zuschuss der Stadt Ochtrup und rund 85 000 Euro aus Landesmitteln gefördert. „Da haben wir noch einiges zu stemmen und sind daher immer noch auf der Suche nach Sponsoren“, weiß Andrea Wilk, dass nicht nur bautechnisch eine Menge zu tun ist.

Am Montag tätigten die Bau- und Vereinsverantwortlichen zusammen mit der Landtagsabgeordneten Christina Schulze ­Föcking (CDU) und Och­trups Bürgermeisterin Christa Lenderich den symbolischen ersten Spatenstich.

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