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Reiten: RuF beschließt Baumaßnahme

Ochtruper bekommen zweite Reithalle

Ochtrup

Die Nachwuchsarbeit wird beim Reit- und Fahrverein Ochtrup ganz groß geschrieben. Um diesem Anspruch auch in den Wintermonaten gerecht zu werden, soll demnächst eine zweite Reithalle gebaut werden. Ralf van der Kamp stellte das Projekt vor.

Marc Brenzel

So soll die neue Reithalle des Reit- und Fahrvereins Ochtrup, die an die bereits bestehende angebaut wird, von innen aussehen. Foto: RuF Ochtrup

Der Reit- und Fahrverein (RuF) Ochtrup bekommt eine zweite Reithalle. Das wurde jetzt während Generalversammlung, die online stattfand, von den Mitgliedern ohne Gegenstimme beschlossen. Mit dem Baubeginn würden die Töpferstädter gerne noch in diesem Jahr beginnen.

Ralf an der Kamp, der zweite Vorsitzende des Vereins, stellte das Projekt vor. Die neue Halle, die nordwestlich an die alte angebaut wird, ist 60 mal 25 Meter groß, hat eine Reitfläche von 1500 Quadratmetern und einen Zuschauerbereich von circa 450 Quadratmetern. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 800 000 Euro. 25 Prozent bezuschusst die Stadt, vom Land kommen Maßnahmen in Höhe von 85 000 Euro. „Weitere Förderungen wurden bereits durch Sponsoren zugesagt. Ohne die öffentlichen und privaten Förderungen wäre die Maßnahme für den Reitverein nicht umsetzbar“, betont van der Kamp. Zudem beteiligt sich der Verein mit eigenen Mitteln und Eigenleistung an der Finanzierung.

Mit dem Neubau der Reithalle soll vor allem die Nachwuchsarbeit in der Breite und Spitze ausgeweitet und gestärkt werden. Bei dem Gedanken spielt eine große Rolle, dass mehr als 60 Prozent der Mitglieder Kinder und Jugendliche sind und die Kapazität der jetzigen Reithalle (20 mal 40 Meter) nicht mehr ausreicht.

„Mit der Erweiterung unser Anlage werden wir dem stetigen Bedarf an Trainingsmöglichkeiten in den Bereichen Springen, Dressur und Voltigieren gerecht. Für all diese Bereiche gibt es seit Jahren Wartelisten. Darüber hinaus möchten wir die bereits bestehende Zusammenarbeit mit den Ochtruper Schulen ausweiten“, heißt es seitens des Vorstandes um dem Vorsitzenden Thomas Verhufen.

Angedacht ist – ergänzend zu den überregional bekannten Ochtruper Reitertagen – auch in der Wintersaison Turniere anzubieten. Dabei könnte es sich um Wettbewerbe mit Springen der schwersten Klasse handeln. „Zudem überlegen wir ein reines Jugendturnier auszurichten. Damit würden wir die Ausrichtung unseres Vereins auf die Nachwuchsarbeit betonen“, stellt van der Kamp in Aussicht.

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