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Kreisliga A: Die Halbzeitbilanz des FSV

Ochtruper ganz gut unterwegs

Ochtrup

Der FSV Ochtrup wurde in der Hinrunde mit flotten und technisch gutem Spiel auffällig. Das stellte Trainer Nelson da Costa sehr zufrieden. Allerdings erkannte der neue Coach auch Schwachstellen, an denen gearbeitet werden muss.

-mab-

Janik Hannekotte (r.) treibt das Spiel des FSV an. Foto: Alex Piccin

Nelson da Costas erste Halbserie als Trainer beim FSV Ochtrup stellt ihn durchaus zufrieden: „Wir haben viele gute Spiele abgeliefert“, findet der 40-Jährige, der seit Sommer bei den Töpferstädtern an der Seitenlinie steht. Platz drei und 29 Zähler weist das Zahlenwerk im Dezember auf, was da Costa wie folgt kommentiert: „Wir haben ganz ordentlich gepunktet, wenn man mal die letzten vier Spiele abzieht, aus denen leider nur zwei Zähler rausgesprungen sind.“

Daher beträgt der Rückstand auf Tabellenführer GW Amisia Rheine auch zehn Punkte. Es hätten weniger sein können, da Costa kennt die Gründe: „Viele verletzungsbedingte Ausfälle. Hinzu kommt die fehlende Effektivität im Abschluss. Chancen spielen wir uns genug heraus, doch an der Verwertung müssen wir arbeiten“, erkennt der Coach eine Schwachstelle. Über einen typischen Knipser verfügen die Rot-Schwarzen nämlich nicht: Mo Sylla ist mit sechs Toren schon der Topscorer.

Fußballerisch sieht der Übungsleiter seine Elf, die er in der Regel im 5-2-3 aufstellt, auf einem guten Weg. Viele Akteure hätten sich im Lauf der Hinrunde prima entwickelt. Als Beispiel führt da Costa seine beiden zentralen Mittelfeldleute Lars Kretschmer und Janik Hannekotte an. Nach seiner langen Verletzungspause ist Hannekotte wieder hochtourig unterwegs. Viel Gefallen fand der Coach über weite Strecken der Saison auch an Markus Weidel, der vornehmlich als Außenstürmer zum Einsatz kam und da seine Aufgabe sehr gut löste, wofür fünf Treffer stehen. „Dabei ist Markus eigentlich mehr einer für die Halbräume. Übrigens genau wie Mats Thiemann, der über ein großes Potenzial verfügt“, findet da Costa.

Oberstes Ziel des Trainerduos da Costa/Nico Schmerling ist es, dass die Truppe viel lernt und das dann verfestigt. „Auch im Hinblick auf die Saison danach, schließlich planen wir jetzt schon für das, was nach dem Sommer sein wird. Mal gucken, in welcher Liga wir dann spielen. Momentan sieht es ja eher nach Kreisliga A aus“, interpretiert Nelson da Costa das Tabellenbild sachlich, ohne dabei aber spannende Ziele aus den Augen zu verlieren: „Man weiß ja nie, was so alles passiert. Vielleicht verliert GWA Rheine die ersten zwei Spiele . . .“

13 Zusagen liegen dem FSV-Trainer aktuell schon vor. Unter anderem die von Hannekotte, Kretschmer, Len Oberndörfer, Janis Theile, André Vieira, Henning Ruhkamp und Rafael Romero.

Der Winterfahrplan des FSV: 15. Januar gegen den SV Büren, 19. Januar gegen den FC Epe II, 21. Januar bei SuS Neuenkirchen II, 26. Januar gegen Union Wessum und 28. Januar beim SV Burgsteinfurt.

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