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Landesliga: Arminen gewinnen Krimi gegen die HSG

Ochtruper in wilder Auseinandersetzung cooler

Ochtrup

Einen enorm wichtigen Heimsieg haben die Handballer von Arminia Ochtrup gefeiert. Am Samstagabend gewannen sie in eigener Halle gegen die HSG Kattenvenne/Lengerich mit 24:21 (11.9). Gegen Ende der Partie sah es so aus, als könnten die Gäste beide Punkte mitnehmen, doch dann rissen sich die Töpferstädter die Kontrolle wieder an sich.

-lem-

Johannes Büter erzielte in der 54. Minute das enorm wichtige 22:21 für die Arminen. Foto: Matthias Lehmkuhl

Es war der von vielen erwartete Abstiegskampf, in dem die Landesliga-Handballer von Arminia Ochtrup das bessere Ende für sich hatten. Mit 24:21 (11:9) gewann der SCA sein Heimspiel gegen den direkten Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt, die HSG Kattenvenne/Lengerich.

Die knapp 300 Zuschauer sahen eine verbissen geführte Partie mit zwei dominierenden Abwehrreihen. Die Arminen versuchten es mit einer 6:0-Deckung, die HSG mit einem sehr weit Vorgezogenen. In der ersten Halbzeit bissen sich die Ochtruper vor allem über beide Außenpositionen am HSG-Keeper Christian Köhnsen die Zähne aus. Aber auch Arminias Keeper Luca Lehmann war gut drauf und parierte zwei Siebenmeter.

Die Hausherren lagen zwar 7:4 und 8:5 in Führung, aber weiter konnten sie sich nicht absetzen. Das 11:9 zur Pause bedeutete, dass für beide Teams noch alles drin war.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte erwischten die Töpferstädter wohl ihre beste Phase. Auf 15:10 und 17:12 zog die Truppe von Trainer Christian Woltering davon – aber die gute Vorstellung hielt nur sieben Minuten an. Danach produzierte der Gastgeber reihenweise Fehler. Außerdem zeigten die Unparteiischen Justus Wösting eine völlig berechtigte Rote Karte, als er seinen Gegenspieler beim Tempogegenstoß wie ein Sumo-Ringer umklammerte und zu Boden warf.

Die aufopfernd kämpfende HSG schaffte den Ausgleich (18:18, 47.). Bis sieben Minuten vor Schluss hielt das Unentschieden (21:21). Das Publikum spürte jetzt, dass die Partie kippen könnte. Die Arminia war es dann, die der engen und wilden Auseinandersetzung final ihren Stempel aufdrücken konnte. Johannes Büter, Raphael Woltering und Lennart Engels brachten den 24:21-Erfolg unter Dach und Fach.

„Wir haben unsere Angriffe eigentlich ganz gut herausgespielt, haben sie aber nicht konsequent umgesetzt. Das ist schon seit Beginn der Saison so. Dafür hat die ­Deckung sehr gut gestanden“, resümierte Christian Woltering. HSG-Trainer Daniel Bieletzki war ziemlich konsterniert: „Ich glaube, dass heute viele meiner Spieler begriffen haben, worum es ging.“

Tore: M. Oelerich (6), Wiggenhorn (5), Sperling (5/1), Büter (3), R. Woltering (2), Engels, Mieling und Ultee (je 1).

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