NRW-Liga:

Patrick Gust löst Arminia Ochtrups Probleme

Ochtrup

Der SC Arminia Ochtrup steht unmittelbar vor dem Titelgewinn in der NRW-Liga und der damit verbundenen Rückkehr in die Oberliga. Im Heimspiel gegen den TTC Herne-Vöde setzten die Töpferstädter ihre beeindruckende Siegesserie fort. Allerdings stießen sie beim 9:5-Erfolg auf ungewohnt heftige Gegenwehr. Am Ende des ersten Einzeldurchgangs hätte die Partie auch kippen können, doch das verhinderte eine Leihgabe aus der Reserve.

Marc Brenzel

Patrick Gust gewann seine Partie gegen Maxim Manevich nach 0:2-Rückstand noch mit 3:2. Das war ein richtungsweisender Sieg auf dem Weg zum 9:5-Endstand. Foto: Thomas Strack

Der Gewinn der Meisterschaft in der NRW-Liga ist den Ochtruper Tischtennisspielern so gut wie sicher. Am Samstag setzte der SC Arminia Ochtrup seine beeindruckende Siegesserie mit einem 9:5-Heimerfolg über den TTC Herne-Vöde fort. „Das könnte der vorletzte Schritt zum Titel gewesen sein“, analysierte Teamsprecher Christopher Ligocki mit Blick auf die nächste Partie am Sonntag beim TT-Team Bochum. Ein Sieg beim Tabellenachten vorausgesetzt, steigen die Töpferstädter in die Oberliga auf.

Der doppelte Punktgewinn gegen Herne-Vöde war allerdings ein ganz hartes Stück Arbeit. Die Gäste traten erstmalig in dieser Saison mit Marcel Kautz an, der sein erstes Spiel gegen Michael Hillebrandt nach Abwehr von zwei Matchbällen für sich entschied. Eine Niederlage des dritten SCA-Doppels sowie ein unglückliches 2:3 von Nils Dinkhoff gegen Christoph Haacke brachten den Spitzenreiter in Schwierigkeiten.

Die Probleme hätten sich beinahe noch verschärft, wenn Patrick Gust nicht gewesen wäre. Die Leihgabe aus der Reserve lag gegen Maxim Manevich mit 0:2 hinten, spielte sich dann aber in einen Rausch und gewann die folgenden Durchgänge mit 13:11, 11:5 und 11:9.

„Das war super wichtig, da Michael parallel auch sein zweites Einzel abgeben musste. Statt 6:4 für uns hätte es gut und gerne auch 5:5 stehen können“, wusste Ligocki um die große Bedeutung von Gusts Sieg.

Ligocki fertigte Kautz mit 3:0 ab, während Brosch Haacke gratulieren musste. Beim Stand von 7:5 machten Dinkhoff (3:1 gegen Jens Polutnik) und Mark Beuing (3:2 gegen Manevich) alles klar. „Das Duell von Mark gegen Manevich war das beste Match des Tages. So ein Spiel hätte von seiner Qualität her auch prima in das obere Paarkreuz gepasst“, lobte Ligocki.

Am Sonntag geht es für die Arminen zum abstiegsgefährdeten TT-Team nach Bochum (Hinspiel: 9:0). Dass dort die Rückkehr in die Oberliga perfekt gemacht werden kann, dürfte eigentlich außer Frage stehen.

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