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Hallen-Westfalenmeisterschaft: Steinfurts U 12 beim ARAG-Cup erst im Finale gestoppt

Überragende Vorstellung der Kreisauswahl

Kreis Steinfurt

Einen exzellenten Eindruck hinterließ die U 12-Auswahl des Fußballkreises Steinfurt beim ARAG-Cup in Kaiserau. Beim dem Wettbewerb, der als Hallen-Westfalenmeisterschaft für Stützpunkt-Teams gilt, zog das Team von Stefan Rother und Jasper Dreinemann in das Finale ein. Dort wartete ein ganz starker Gegner aus dem Nachbarkreis.

Die U 12-Auswahl Foto: FLVW

Einen großen Erfolg verbuchte die U 12-Auswahl des Fußballkreises Steinfurt für sich. Beim ARAG-Cup in Kaiserau, der Hallenwestfalen-Meisterschaft in dieser Altersklasse, spielten sich die Talente vom Stützpunkt Hauenhorst bis in das Finale vor. Dort unterlagen sie dem Kreis Münster mit 2:4, was den Gesamteindruck aber keineswegs trübte: „Das war überragend“, schwärmten die Trainer Stefan Rother und Jasper Dreinemann.

Beim ARAG-Cup, der traditionell zu Beginn des Jahres im SportCentrum Kamen-Kaiserau ausgetragen wird, kommen alle Stützpunktteams des Westfälischen Fußball- und Leichtathletikverbandes (FLVW) zusammen, um den Titelträger zu ermitteln. Der Wettbewerb bildet die erste Maßnahme im Sichtungssystem des FLVW und gilt als ein Richtungsweiser für die jungen Talente. Nach zweijähriger Corona-Pause wurde das Turnier jetzt zum 50. Mal ausgetragen.

Im Vorfeld hatte der Steinfurter Nachwuchs zwei von drei Vorbereitungsturnieren gewonnen, was Hoffnungen weckte. Aber Rother war auch klar: „Der ARAG-Cup ist dann schon eine andere Nummer.“

Los ging es am Freitag mit den ersten Partien der Vorrunde. Einem 5:0 gegen Gütersloh schlossen sich zwei Unentschieden gegen Unna-Hamm (3:3) und Hagen (1:1) an. Zum Abschluss des ersten Turniertages folgten ein 4:1 gegen Siegen-Wittgenstein und ein 2:2 gegen Münster. „Das war bis dato unser bester Auftritt“, so Rother.

Tag zwei startete mit einem 2:1-Erfolg über Minden. Nach dem 3:4 gegen Dortmund belegten die Steinfurter in der Tabelle mit zwölf Punkten Platz drei hinter Münster und Dortmund.

Die Zähler aus der ersten Gruppenphase wurden in die Zwischenrunde mitgenommen. Die begann mit einem 4:1 gegen Tecklenburg und einem 7:0 gegen Arnsberg glänzend. Gegen Münster II gelang ein 1:0, wobei der für den 1. FC Gievenbeck spielende Borghorster Efe Balioglu das Goldene Tor erzielte. Mit einem 2:2 gegen Lüdenscheid/Iserlohn buchten die Steinfurter das Halbfinal-Ticket.

Hier trafen sie auf die Auswahl Herfords, die Rother mit ihren Leistungen sehr beeindruckt hatte. Mit viel Einsatz und Spielwitz sowie einem Höchstmaß an taktischer Disziplin traten die Münsterländer auf. Dabei ließen sie sich auch nicht von einem frühen Rückstand aus dem Tritt bringen. Arne Diecks (SuS Neuenkirchen) und Oskar Blanke (FCE Rheine) mit einem Schuss aus der Drehung mit der Pike wandelten das 0:1 in einen 2:1-Sieg um.

Im Endspiel wartete mit Münster eine Mannschaft, die durch die Bank stark besetzt war. Gleich in der ersten Minute bekam der Gegner einen Neunmeter zugesprochen, den Leonie Dalming (SV Burgsteinfurt) beinahe noch abgewehrt hätte. Felix Reinke besorgte mit einem Knaller von der Mittellinie das 1:1, das Münster mit der abermaligen Führung beantwortete. Fast mit einer Kopie seines ersten Finaltores glich Reinke zum 2:2 aus, doch am Ende fehlten Steinfurt etwas die Körner, und der Gegner entschied das Duell mit 4:2 für sich.

„Dass uns im Finale die Kräfte verlassen haben, ist angesichts von 13 Partien in drei Tagen nicht verwunderlich. Aber der zweite Platz ist einfach ein herausragendes Ergebnis“, adelte Rother die Leistungen seiner Schützlinge. „Wir sind als eine Truppe mit einem prima Zusammenhalt aufgetreten und haben in vielen Spielen einen tollen Charakter bewiesen. Und auch fußballerisch war das komplett überzeugend.“

Das sahen auch viele Verbandstrainer so, denn gleich mehrere Akteure vom Stützpunkt Hauenhorst schafften es, sich mit ihren Leistungen in die Notizbücher der Experten zu spielen. Insofern war die 50. Auflage des ARAG-Cups ein voller Erfolg für den Fußballkreis Steinfurt, der dokumentiert, dass es im Norden Westfalens vielversprechende Talente gibt, die klasse gefördert werden.

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