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Fußball: SW Weiner im Kreispokal gegen Westfalenligist Mesum

„Unangenehm und fies spielen“

Ochtrup

Die letzten Ergebnisse des FC SW Weiner waren blendend, morgen im Pokal jedoch dürfte die Elf von Spielertrainer Alexander Witthake im Westfalenligisten SV Mesum ihren Meister finden.

Von Günter Saborowskiund

Frank Lenfert (r.) Foto: Thomas Strack

2:1-Sieg gegen Germania Hauenhorst, davor Matellia Metelen mit 4:1 geschlagen und die U19 des FCE Rheine mit 3:2 besiegt: Die Schwarz-Weißen aus der Weiner scheinen gut vorbereitet in die Saison zu starten. Doch bevor die Mannschaft von Spielertrainer Alexander Witthake im ersten Punktspiel der Kreisliga B am 28. August (Samstag) den FC Lau-Brechte empfängt, muss sie heute gegen den Westfalenligisten SV Mesum antreten. Der dürfte eine ganz andere Herausforderung darstellen als die bisherigen Testspielgegner.

„Ja, wenn man die Liste der Ligen weiterführen würde, könnte man meinen, dass wir auch gegen Mesum eine Chance hätten“, bestätigt Witthake, glaubt aber nicht daran. „Wir wären froh, wenn wir sie ein bisschen ärgern können“, ergänzt er. Per Zufall haben sich Witthake und Marcel Langenstroer, der Coach des SVM, bei Jerry in Burgsteinfurt jüngst getroffen, als ihnen der Magen knurrte. „Wir haben uns natürlich unterhalten, und ich weiß, dass die Mesumer uns ernst nehmen und er sich informiert hat“, weiß Witthake, dass seinem Kollegen die Ergebnisse der Schwarz-Weißen nicht verborgen geblieben sind. Zumal Weiner das Ziel „Aufstieg in die A-Liga“ immer noch fest im Blick hat. „Wir haben bislang eine gute Vorbereitung gespielt“, zeigt sich Witthake mit den Leistungen und dem Einsatz seiner Mannen zufrieden. „Wenn wir bis zum Schluss das Ergebnis knapp halten können, ist das schon ein Erfolg“, sagt er. Ein noch größerer wäre das Erreichen eines Elfmeterschießens – aber daran mag Witthake noch gar nicht denken. „Wir wollen unangenehm sein, fies spielen, aber dabei nicht unsportlich“, sollen die Weiner-Jungs den Mesumern permanent auf den Füßen stehen.

Außer den Langzeitverletzten fehlt niemand.

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