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Landesliga: SpVgg nicht gut genug

Verschlafene Vorstellung der Langenhorsterinnen

Kreis Steinfurt

Eine verschlafene Vorstellung bot Landesligaaufsteiger SpVgg Langenhorst/Welbergen seinen Fans am Sonntag an. Gegen den TuS Recke setzte es eine 1:4-Heimniederlage. Vor allem zu Beginn und zum Ende der ersten Halbzeit wirkten die Ochtruperinnen so richtig müde.

-efl-

Verena Struck gelang der Ausgleich. Foto: Thomas Strack

Im heimischen Vechtestadion lieferten die Langenhorster Landesliga-Fußballerinnen am Sonntagnachmittag einen enttäuschenden Auftritt ab. Gegen den Tabellennachbarn TuS Recke musste sich die SpVgg mit 1:4 (1:3) geschlagen geben.

Nach nicht einmal einer Minute gingen die Gäste in Führung. Vorausgegangen war ein langer Ball über die Abwehr, und Jana Rietmann schoss das Leder links unten an Torhüterin Rike Lauen vorbei ins Netz. Nach dem frühen Schock hatte die Heimmannschaft in der Folgeminute Glück: Ein wunderschöner Treffer nach einer direkt verwandelten Ecke von Reckes Emily Pötter wurde aufgrund eines Offensivfouls nicht gegeben.

Nach der desaströsen Anfangsphase fingen sich die Ochtruperinnen und kamen langsam ins Spiel. Dies belohnte Verena Struck mit dem 1:1. Im Sechzehnmeterraum aus zentraler Position, versenkte sie die Kugel nach einem Einwurf (22.).

Den nächsten Schock gab es für die Heimfans in Form eines Doppelschlags kurz vor der Pause. Nach einer Ecke wuchtete Jule Meyer den Ball aus fünf Metern mit dem Kopf ins rechte Eck – 1:2. Unfassbar war das 3:1 der Gäste in der Nachspielzeit, als sich Emily Pötter nach ihrem aberkannten Tor aus der zweiten Minute erneut als Standardspezialistin erwies. Mit dem rechten Fuß zirkelte sie das Leder ins lange rechte Eck.

In Hälfte zwei verlor die Partie an Tempo, und die Langenhorsterinnen schafften es nicht, den Anschlusstreffer zu erzielen, da klare Torchancen ausblieben. Bessere Gelegenheiten besaß der TuS, und mit der besten Möglichkeit in der 76. Minute machten die Damen aus Recke den Deckel drauf. Spielführerin Meyer verlud Lauen per Foulelfmeter und schnürte damit ihren Doppelpack.

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