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Volleyball: Frauen-Verbandsliga

„Abstieg wäre der Worst Case“ – BSV Ostbevern II erwartet TSC Gievenbeck

Ostbevern

Die zweite Mannschaft des BSV Ostbevern will auch im Heimspiel gegen den Tabellenvierten TSC Gievenbeck punkten. „Ein Abstieg wäre der Worst Case“, sagt Trainer Frank Brockhausen. Drei Teams machen die beiden Absteiger unter sich aus.

-rau-

Karen Plogmann (Nummer 15) und Johanna Struffert haben mit der BSV-Reserve noch alle Chancen auf den Klassenerhalt. Foto: Brunner

Fünf Spiele, inklusive der Nachholpartie bei Saxonia Münster, haben die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern II noch Zeit, den Abschied aus der Verbandsliga zu verhindern. Ein Trio macht die beiden Absteiger unter sich aus: Schlusslicht Ostbevern II (4 Punkte), der ASV Senden und SuS Olfen (jeweils 5 Punkte). Alle drei Mannschaften treffen noch direkt aufeinander.

Der Klassenerhalt ist wichtig für den BSV, weil das Reserveteam auch als Unterbau für die erste Mannschaft dient. Die spielt in der 3. Liga, möglicherweise demnächst wieder in der 2. Bundesliga. Der Sprung nach oben wäre dann sehr hoch für die Spielerinnen. Und: „Ein Abstieg wäre der Worst Case, weil wir dann bestimmt zwei oder drei Spielerinnen verlieren würden, die sich in der Landesliga nicht mehr weiterentwickeln könnten“, sagt Frank Brockhausen, der Trainer der BSV-Zweiten.

Frank Brockhausen

Umso wichtiger, dass sein Team nicht nur die direkten Duelle gegen die anderen beiden Abstiegskandidaten gewinnt, sondern auch mal gegen eine Mannschaft von oben. Wie zuletzt beim 3:2-Sieg gegen den Tabellenzweiten Union Lüdinghausen II.

Am kommenden Sonntag (12 Uhr) kommt der TSC Gievenbeck in die Beverhalle. Den Tabellenvierten hatten die Ostbevernerinnen beim 2:3 im Hinspiel am Rande einer Niederlage. „Für die Köpfe wäre es wichtig, wenn wir punkten – für uns, aber auch als Zeichen an die Konkurrenz“, meint Brockhausen. Aber: „Gievenbeck hat in den letzten Wochen wohl richtig gut gespielt. Wir haben in diesem Spiel nichts zu verlieren. Wir können Vollgas geben und gucken, was passiert.“

Wieder kann der Coach nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen. Mit Unterstützung aus der dritten Mannschaft kommt er auf acht oder neun Spielerinnen. Brockhausen nimmt’s gelassen: „Wenn wir inzwischen etwas können, dann improvisieren.“

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