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Sportkegeln

BSV-Abteilungsleiter Christoph Nowag: „Mehr wollten wir nicht“

Ostbevern

Durch die Gründung der Spielgemeinschaft mit den Gütersloher Sportkeglern war der BSV Ostbevern 2019 in die NRW-Liga gerutscht. Knapp ein Jahr später hat dieser Zusammenschluss souverän den Klassenerhalt geschafft. Die Westfälischen Nachrichten unterhielten sich mit BSV-Abteilungsleiter Christoph Nowag über die Erfahrungen aus dem ersten gemeinsamen Jahr.

Karl-Heinz Kock

Christoph Nowag und seine Teamkollegen haben den Klassenerhalt in der NRW-Liga vorzeitig geschafft. Foto: Ulrich Brunner

Durch einen 2:1-Heimsieg gegen RSV Samo Remscheid haben die Sportkegler der Spielgemeinschaft Ostbevern-Gütersloh am vorletzten Spieltag der NRW-Liga den Klassenerhalt in trockene Tücher gebracht. Die Westfälischen Nachrichten unterhielten sich mit Abteilungsleiter Christoph Nowag über die Gründe für das erfolgreiche Auftreten des Aufsteigers sowie die Perspektiven der 2019 gegründeten Spielgemeinschaft.

BSV-Abteilungsleiter Christoph Nowag zur Spielgemeinschaft mit den Sportkeglern aus Gütersloh

Wie groß ist die Erleichterung und die Freude über den Klassenverbleib?

Nowag: Die ist schon groß. Der Klassenerhalt war von Anfang an unser Ziel. Mehr wollten wir nicht. Aktuell sind wir Fünfter von zehn Mannschaften. Am 29. Februar geht es in Gütersloh noch gegen den punktgleichen Tabellensechsten TSG Rheda. Von Platz vier bis sechs ist noch alles drin.

Was war ausschlaggebend für den sportlichen Erfolg?

Nowag: Die Spielgemeinschaft hat uns sehr geholfen, personelle Ausfälle auszugleichen. Immerhin sind Marc Schelhove, Martin Börschmann und ich zwischenzeitlich verletzt ausgefallen. Anfangs haben wir unglücklich Punkte abgegeben. Das war ein holpriger Start. Letztlich haben wir acht Siege in neun Heimspielen geholt und dabei nur vier Punkte abgegeben. Auswärts haben wir drei Zähler geholt.

Wird es zur neuen Saison personelle Veränderungen geben?

Nowag: Davon ist mir derzeit nichts bekannt.

Wie sieht es mit dem Abschneiden der anderen Ostbeverner Kegler aus?

Nowag: Die erste, dritte, fünfte und sechste Mannschaft wird von Ostbeverner Sportkeglern gebildet. Die Drittvertretung hat als Tabellenvierter den Klassenerhalt in der Oberliga geschafft. Die jungen Leute in der fünften und sechsten Mannschaft haben Erfahrungen gesammelt. Für die meisten von ihnen war es die erste Saison bei den Erwachsenen.

Hat sich die Spielgemeinschaft bewährt?

Nowag: Ich denke schon. Wir haben uns gegenseitig ausgeholfen, das lief richtig gut. Alle können nur dadurch gewinnen. Auf unserer Jahreshauptversammlung am 12. März wird es eine Abstimmung über die Fortsetzung der Spielgemeinschaft geben. Wir haben Silvester zusammen gefeiert. Zum letzten Auswärtsspiel am 29. Februar in Gütersloh gegen die TSG Rheda haben wir einen Bus mit 50 Plätzen geordert. Das Sommerturnier, an dem auch Mannschaften aus Ostbevern und Gütersloh teilnehmen, werden wir wiederholen. Dafür liegen bereits Anfragen aus Meinerzhagen und Klasfeld-Geisweid vor.

Welche Termine stehen in der laufenden Saison noch an?

Nowag: Am 1. März finden im Eastside die letzten Heimspiele der dritten und sechsten Mannschaft statt. Anschließend steht die Saisonabschlussfeier an. Am 12. März um 19 Uhr treffen wir uns im Eastside zur Jahreshauptversammlung. Markus Czauderna und Martin Börschmann werden am 21. und 22. März an den Westfalenmeisterschaften in Herne teilnehmen. Zwischen Juni und August folgen die Vereinsmeisterschaften. Vor der neuen Saison werden wir ein Freundschaftsspiel gegen Osnabrück bestreiten.

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