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Volleyball: 3. Liga West Frauen

BSV Ostbevern & Co. liegen mit 14:2 in Führung

Ostbevern

Fast die Hälfte aller Spiele in der Aufstiegsrunde ist absolviert. Mit einem klaren Trend: Die Vorrundengruppe 2 war offenbar deutlich stärker besetzt als die andere Staffel. Der SV Bad Laer hat sich aus dem Titelrennen verabschiedet. Die Meisterschaft wird zwischen dem BSV Ostbevern und dem MTV Hildesheim entschieden.

Von Ralf Aumüller

Der BSV – hier mit Esther Spöler im Angriff – gewann am Sonntag das Duell der Vorrundengruppen-Sieger gegen Bad Laer. Foto: Kock

Die Volleyballerinnen des SV Bad Laer hatten die besten Karten. Sie sind im Februar als erster Meisterkandidat in die Aufstiegsrunde der 3. Liga West gestartet. Sie begannen die Endrunde mit neun Punkten auf Platz eins, die Verfolger BSV Ostbevern und MTV Hildesheim hatten jeweils acht Zähler. Jetzt, zur Halbzeit der Meisterrunde, steht der SV Bad Laer sinnbildlich für einen klaren Trend: Die Vorrundengruppe 2 (mit Ostbevern und Hildesheim) war offenbar deutlich stärker besetzt als die andere Staffel.

Die bisherigen Begegnungen lassen keinen anderen Schluss zu. Sieben von insgesamt 18 Partien sind absolviert (zwei aus der Hinserie werden noch nachgeholt), und die Bilanz ist eindeutig: Alle sieben Matches gewannen die Vereine aus der Vorrundengruppe 2, und das fast ausnahmslos mit voller Punktzahl. Viermal endeten die Vergleiche 3:0 und zweimal 3:1. Nur der USC Münster II musste sich bei seinem 3:2-Sieg beim TV Hörde mit zwei Zählern zufriedengeben.

Nach regionalen Gesichtspunkten

In der Abstiegsrunde sieht es ähnlich aus. Sieben von neun Spielen entschieden die Clubs aus der Vorrunden-Staffel 2 für sich. In den Vergleichen Vorrunde 2 gegen Vorrunde 1 steht es insgesamt also 14:2.

Die Hinrunden-Gruppen wurden vornehmlich nach regionalen Gesichtspunkten zusammengestellt, um die Fahrtstrecken zu reduzieren. In der Gruppe 1 die Teams aus dem Süden, in der Gruppe 2 aus dem Norden, und die Vereine aus Münster, Ostbevern und Bad Laer verteilt in beide Gruppen.

„Die Mannschaften aus der Vorrundengruppe 2 sind im Schnitt etwas erfahrener“, sagt Dominik Münch. Zudem, so erklärt der BSV-Trainer, kommen mit Hörde und dem FCJ Köln II aus der Gruppe 1 zwei Teams, für die der Einzug in die Aufstiegsrunde eher ein Bonus sei. „Aber die Ergebnisse können ja kein Zufall sein. Es scheint so zu sein, dass das Niveau in der Vorrundengruppe 2 etwas höher war.“

Die Rückserie der Aufstiegsrunde sei deshalb aber noch lange kein Selbstläufer. „Die Ergebnisse sorgen für eine gute Ausgangsposition, bringen Selbstvertrauen, legen die Messlatte aber auch hoch“, sagt Münch. „Die Leute erwarten ja fast schon, dass es für uns so weitergeht. Wir müssen die drei Rückspiele aber erst mal gewinnen.“ Am Sonntag beim 3:0 gegen Bad Laer hätte der Gegner auch gut und gerne mindestens einen Satz gewinnen können.

So bejubelte der MTV Hildesheim in der Vorrunde den 3:1-Sieg beim BSV Ostbevern. Die Meisterfrage in der 3. Liga West entscheidet sich zwischen diesen beiden Vereinen. Foto: Aumüller

Der SV Bad Laer hat sich mit seinen drei Niederlagen ohne Punktgewinn aus dem Meisterrennen verabschiedet. Alles läuft auf ein Duell zwischen Ostbevern und Hildesheim hinaus. Die BSV-Frauen haben ihre drei Matches mit 3:0 gewonnen. Der MTV hat noch ein Spiel weniger, bislang aber auch noch keinen Punkt abgegeben. „Es wird wohl nur die Mannschaft Meister, die ohne Punktverlust durch die Meisterrunde kommt“, meint Münch. Ein 3:2 kann also schon entscheidend sein. „Ja, dass befürchte ich.“ Bei Punktgleichheit gibt die Anzahl der Siege den Ausschlag. Ist auch die identisch, entscheiden die Sätze. Da ist Ostbevern besser, könnte nach derzeitigem Stand noch in zwei Spielen jeweils einen Satz abgeben. BSV und MTV treffen nicht mehr direkt aufeinander.

Ostbevern und Hildesheim „machen sich gegenseitig Druck“, weiß Münch. Der BSV-Trainer mahnt: „Aber es bringt nichts, zu früh ans Saisonende zu denken. Wir müssen uns jetzt gut aufs nächste Spiel vorbereiten.“ Das steht am übernächsten Samstag (12. März, 19.30 Uhr) in Dortmund beim TV Hörde auf dem Programm.

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