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Volleyball Damen: 3. Liga

BSV Ostbevern gelingt in Bremen erfolgreiche Revanche

Ostbevern

Die Drittliga-Volleyballerinnen des BSV Ostbevern haben beim TV Eiche Horn Bremen mit 3:1 gewonnen. Gleichzeitig sicherten sie sich damit den Sieg in ihrer Vorrundengruppe zwei. Was aber noch wichtiger ist: Sie gehen mit einer glänzenden Ausgangslage in die Meisterrunde.

Von Karl-Heinz Kock

Esther Spöler hatte großen Anteil am 3:1-Erfolg der Ostbeverner Volleyballerinnen in Bremen. Damit gehen die BSV-Spielerinnen mit vorzüglicher Ausgangsposition in die Meisterrunde. Foto: Aumüller

Die Revanche für die 1:3-Hinspielniederlage ist gelungen: Beim TV Eiche Horn Bremen gewannen die Drittliga-Volleyballerinnen des BSV Ostbevern gestern mit 3:1 und gehen damit als Sieger ihrer Vorrundengruppe zwei und mit einer vorzüglichen Ausgangsposition in die Meisterrunde, die Mitte Februar beginnt.

Die beiden letzten Matches von Verfolger MTV Hildesheim – in Emlichheim und gegen Aligse – wurden wegen Corona-Fällen abgesetzt und mit 0:3 gegen die Niedersächsinnen gewertet. Gleichzeitig haben sich die Chancen des Bremer Teams, die Runde der besten sechs Mannschaften noch zu erreichen, auf ein Minimum reduziert. Vieles deutet darauf hin, dass stattdessen auch der USC Münster II dabei sein wird, gegen den die Blau-Weißen beide Matches für sich entschieden haben.

Das Duell in der Hansestadt verlief in den ersten beiden Abschnitten sehr ausgeglichen. Über 8:8 und 23:23 gelang den Gästen mit dem vierten Satzball ein positiver 28:26-Einstieg ins Match. Im zweiten Durchgang hatten die Ostbevernerinnen häufig leicht die Nase vorne, um dann beim 25:20 den Sack zuzumachen. Dabei waren sie immer wieder nach kurz und überkopf gestellten Zuspielen erfolgreich. „In den ersten beiden Sätzen war es ein enges Ding, aber wir haben in der Schlussphase die Nerven behalten“, freute sich Trainer Dominik Münch. „Mit der 2:0-Führung hatten wir unser Minimalziel erreicht und dem USC Münster II den Ball zugespielt, der damit in Emlichheim aus eigener Kraft die Meisterrunde perfekt machen kann.“

„Danach war ein kleiner Spannungsabfall bei uns erkennbar“, so der Übungsleiter weiter. Bremen zog auf 11:7 und 15:9 davon. Zwar glichen die BSV-Damen beim 21:21 noch einmal aus, aber diesmal hatten die Volleyballerinnen aus der Norddeutschland beim 25:22 das bessere Ende für sich.

Auch im vierten Satz sah es zunächst gut für die Gastgeberinnen aus, die mit 10:5 in Führung gingen. Münch nahm eine Auszeit. „Wenn wir so weiterspielen, werden wir hier keinen Spaß mehr haben“, sagte er seinen Schützlingen und fand damit offenbar die richtigen Worte, die anschließend einen 20:8-Lauf hinlegten und dem Gegner kaum noch eine Chance zum Luftholen gaben. „Wir haben es entspannt nach Hause gebracht“, bilanzierte Münch. Zur wertvollsten Spielerin auf Ostbeverner Seite wurde Sophia Kerkhoff gewählt.

Auch über den Gesamteindruck in den ersten zwölf Matches freute sich der BSV-Trainer: „Wir haben eine klasse Vorrunde gespielt. Unsere Gruppe war stark. Nach beiden Spielen, die wir verloren haben, haben wir eine Superreaktion gezeigt.“

Nach drei spielfreien Wochenenden warten in der Meisterrunde der SV Bad Laer, FCJ Köln II und der TV Hörde auf das BSV-Aufgebot.

BSV-Damen: Horstmann, Kerkhoff, L. Dreckmann, Seidel, Roer, A. Dreckmann, Mersch-Schneider, Hattemer, Spöler, Schulte-Döinghaus und Knight.

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