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Fußball: Kreisliga A

BSV Ostbevern gewinnt rasantes Spiel beim SV Mauritz mit 5:3

Ostbevern

100 Minuten ging es fast nur rauf und runter. Der BSV Ostbevern gewann ein rasantes und unheimlich intensives Spiel beim SV Mauritz mit 5:3. Die Gäste lagen in Münster sogar mit 5:0 in Führung.

-rau-

BSV-Doppeltorschütze Lukas Kowol (l.) behauptet den Ball gegen den Mauritzer Simon Lührmann, der bis 2021 noch in Ostbevern gespielt hat. Foto: Aumüller

In der ersten Halbzeit ließ der Schiedsrichter sieben Minuten nachspielen, in der zweiten drei Minuten. Das machte am Donnerstagabend zusammen 100 Minuten – ohne Leerlauf, rauf und runter. Der BSV Ostbevern gewann ein rasantes, unheimlich intensives Spiel beim SV Mauritz verdient mit 5:3 (3:0). Die Partie in der Fußball-Kreisliga A1 war von Sonntag vorgezogen worden.

Die Gäste mussten am Coppenrathsweg auch auf Torjäger Carsten Esser verzichten. Mit Marco Bensmann musste ein weiterer Routinier nach einer halben Stunde verletzt vom Platz (Wadenprobleme). Dem BSV-Spiel merkte man das nicht an.

Wie aus dem Lehrbuch

Allein die erste Halbzeit bot so viele Höhepunkte wie sonst zwei oder drei komplette Partien. Gute Chancen auf beiden Seiten, jeweils zwei Aluminium-Treffer auf beiden Seiten und natürlich die drei Ostbeverner Tore: erst Steffen Langanke sofort in der ersten Minute nach Vorlage von Lukas Kowol, dann Matthis Poßmeier nach einem Konter aus dem Lehrbuch über Lucas Wigger (29.) und Kowol mit einem traumhaften Schuss ansatzlos aus dem Fußgelenk (44.).

Daniel Kimmina

3:0 zur Pause – in diesem Hammer-Schlagabtausch konnte es das noch nicht gewesen sein. „Ich habe den Jungs in der Halbzeit gesagt, dass das nicht reicht, so giftig wie Mauritz hier aufgetreten ist“, sagte BSV-Trainer Daniel Kimmina nach dem Abpfiff. Seine Truppe hielt läuferisch und kämpferisch dagegen, Keeper Tobias Jürgens zeigte bei seiner zweiten Glanztat an diesem Abend einen Riesenreflex (65.). Kowol (67.) und Wigger (73.) erhöhten auf 5:0, ehe Mauritz in einem denkwürdigen Match noch dreimal traf. Das war zu spät. „In den ersten 75 Minuten haben wir bärenstark gespielt“, sagte Kimmina. „Dann ist vielleicht ein bisschen die Kraft ausgegangen.“ Verständlicherweise.

BSV: Jürgens – Langanke, Büst, Bensmann (30. M. Alali), Ritter – Schulze Hobeling, Middrup, Kowol, Wittkamp (77. W. Alali) – Poßmeier, Wigger (82. Hagenah). Tore: 0:1 Langanke (1.), 0:2 Poßmeier (29.), 0:3 und 0:4 Kowol (44./67.), 0:5 Wigger (73.), 1:5 und 2:5 Voß (76./79.), 3:5 Soce (89.).

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