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Volleyball: Frauen-Verbandsliga

BSV Ostbevern II gewinnt gegen TSC Gievenbeck drei Sätze in der Verlängerung

Ostbevern

Großer Kampf und starke Nerven: Die zweite Mannschaft des BSV Ostbevern entschied einen Krimi gegen den TSC Gievenbeck mit 3:1 für sich. In den Sätzen zwei bis vier setzten sich die BSV-Frauen jeweils in der Verlängerung durch.

Von Ralf Aumüller

Voller Einsatz um jeden Ball: Das demonstriert in dieser Szene BSV-Libera Franziska Beuse Foto: Brunner

Die Satzergebnisse muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. 21:25, und dann: 26:24, 26:24, 28:26. Wenn man das liest, bekommt man schon eine Ahnung, was in der Beverhalle beim 3:1-Sieg des BSV Ostbevern II gegen den TSC Gievenbeck abgegangen ist. „Das lief richtig gut“, formulierte BSV-Trainer Frank Brockhausen noch relativ unspektakulär.

Seine Volleyballerinnen brauchen jeden Punkt für den Klassenerhalt in der Verbandsliga. Erst bleiben sie acht Spiele sieglos, dann gewinnen sie gegen den Tabellenzweiten Union Lüdinghausen II mit 3:2 und holen jetzt direkt danach die volle Punktzahl gegen den Vierten aus Münster. Die BSV-Zweite ist vom achten auf den sechsten Rang gesprungen und damit zum ersten Mal in dieser Saison auf einen Nichtabstiegsplatz.

Frank Brockhausen

„Wir haben Gievenbeck immer wieder vor Probleme gestellt. Und die Mädels haben Nervenstärke bewiesen“, lobte Brockhausen nach dem Drama in vier Akten. Nach dem 20:20 im ersten Satz spielten die Gastgeberinnen zu hektisch. Sie ließen sich aber nicht vom verlorenen ersten Durchgang beeindrucken, und auch nicht vom 2:9-Rückstand im zweiten Abschnitt. Sie wehrten am Ende mehrere Satzbälle ab und gewannen diesen sowie die anderen beiden Durchgänge jeweils in der Verlängerung.

Zuschauer lassen sich anstecken

„Das war eine super kämpferische Leistung der Mädels. Was die vom Boden gekratzt haben, war nicht normal“, sagte der BSV-Coach. „Wir waren auch im Block sehr stark und im Angriff – wie geplant – besonders über die Mitte sehr erfolgreich.“ Was die Ostbevernerinnen auch ausprobierten, es gelang. Jana Rolf spielte bei ihrem Comeback nicht Libera, sondern Außen/Annahme. „Sie hat viele Punkte gemacht“, so Brockhausen. „Der Gegner ist mit einer nur 1,65 Meter großen Außenangreiferin nicht klargekommen.“ Ein Faktor seien auch die knapp 50 Besucher gewesen. „Der Funke ist von der Mannschaft auf die Zuschauer übergesprungen. Die haben Stimmung gemacht, jeden Ball abgefeiert.“ Grund für Ekstase gab es in diesem Krimi ja mehr als genug.

BSV-Frauen II: Carneim, Plogmann, Lubeseder, Terzenbach, Spahn, Rolf, Heitkötter, Beuse, Kolkmann, Struffert, Peters.

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