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Fußball: Kreisliga A

BSV Ostbevern kann sich gegen Füchtorf auf seinen Kapitän verlassen

Ostbevern

Auf seine Offensivleute kann sich der BSV Ostbevern verlassen, besonders auf seinen Kapitän. Beim verdienten 4:1-Sieg gegen den SC Füchtorf traf Carsten Esser dreimal. Das schönste Tor des Tages schoss aber ein anderer.

Von Ralf Aumüller

Das war das erste seiner drei Tore: Sturmspitze Carsten Esser trifft nach wenigen Minuten zum 1:0 für den BSV. Foto: Aumüller

Fast auf den Tag genau zehn Monate lang haben die BSV-Fußballer kein Punktspiel mehr bestritten. Was sich in dieser Corona-Pause nicht geändert hat: Die Ostbeverner können sich auf ihre Offensivleute verlassen. Kapitän Carsten Esser mit seiner Durchsetzungskraft und Michael Sanders mit seinem feinen linken Fuß haben nichts an Qualität eingebüßt. Und torgefährlich sind sie auch geblieben: Beim 4:1 (3:1)-Sieg des A-Kreisligisten am Sonntag gegen den SC Füchtorf traf Esser dreimal und Sanders mit dem schönsten Tor des Tages einmal.

Viel besser hätten die Gastgeber im Beverstadion nicht in die Saison starten können. Nach zehn Minuten stand es schon 2:0. Erst vollstreckte Esser mit rechts (5.), dann mit links (10.). Lange Zeit sehr präsent und konzen­triert, passten die Blau-Weißen einmal nicht auf und kassierten gleich das Anschlusstor. Nach einer Ecke durfte Umberto Marciano ungehindert einköpfen (23.). „Was haben wir sonst zugelassen? Nicht viel“, so BSV-Trainer Daniel Kimmina. Nicht viel, das waren die beiden Bälle, die Keeper Tobias Jürgens abwehrte (37./55.).

Da lag der BSV längst wieder mit zwei Toren in Führung. Ein Hingucker war das 3:1 nach einer halben Stunde: Hendrik Hülsmann mit einem langen Ball, Lukas Kowol mit Auge und Sanders mit einem formvollendeten Schlenzer.

Trotz dieses Vorsprungs blieb das Match offen, weil die Füchtorfer den Ball immer wieder nach vorne trieben. Ruhe hatte der BSV erst mit dem 4:1 durch einen Esser-Kopfball nach Kowol-Flanke (74.). „Wir haben das Spiel unnötig lange spannend gehalten“, kommentierte Kimmina angesichts der guten Kontermöglichkeiten vor dem vierten Treffer. „Phasenweise haben wir es etwas schleifen lassen, aber der Sieg ist hochverdient“, bilanzierte der Coach. Der BSV hatte in der Nachspielzeit sogar noch Pech bei einem Ball an die Unterkante der Latte. Von wem? Von Carsten Esser natürlich.

BSV: Jürgens – Ritter (81. Knoblich), Droste, Schulze Hobeling (85. Kipp), Hülsmann – Middrup, Graf (77. Alali), Cramer – Kowol, Esser, Sanders (73. L. Kock). Tore: 1:0, 2:0 Esser (5./10.), 2:1 Marciano (23.), 3:1 Sanders (31.), 4:1 Esser (74.).

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