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Fußball: Frauen-Westfalenliga

BSV Ostbevern verliert gegen Arminia Ibbenbüren – Mende verletzt

Ostbevern

Trotz einiger guter Torchancen in der zweiten Halbzeit verlor der BSV Ostbevern mit 1:2 gegen Arminia Ibbenbüren. Bitter: Ersatztorfrau Julia Mende verletzte sich am Knie. Und jetzt geht es zum Tabellenletzten.

-rau-

BSV-Mittelfeldspielerin Kristina Markfort (l.) täuscht zwei Ibbenbürenerinnen. Foto: Aumüller

Die Personalnot macht dem BSV Ostbevern zu schaffen. Und die notorische Abschlussschwäche. Die war am Sonntag ausschlaggebend, dass die Westfalenliga-Fußballerinnen im Beverstadion mit 1:2 (0:2) gegen den Tabellendritten Arminia Ibbenbüren verloren. Die BSV-Frauen bleiben sieglos und stehen nach sechs Spieltagen weiter auf einem Abstiegsplatz.

„Die zweite Halbzeit ging klar an uns. Ein Unentschieden wäre möglich gewesen. An den Chancen gemessen hätten wir sogar gewinnen können“, sagte eine spürbar frustrierter BSV-Trainer Christian Rusche nach dem Abpfiff.

Seine Truppe hätte zur Pause nicht mit 0:2 hinten liegen müssen. In einem ausgeglichenen Spiel zeigte sich Ibbenbüren nur deutlich effizienter. Die einzige Großchance für den BSV vergab Kim Weber nach Vorlage von Frieda Kemper. Der Ball rollte knapp am langen Pfosten vorbei (16.). Auf der anderen Seite klingelte es gleich bei der ersten Arminia-Möglichkeit. Die Ostbevernerinnen passten auf der linken Seite und in der Mitte nicht auf – Sofia Rieke nutzte die Fehler zum 0:1 (25.).

Bei diesem Treffer war Julia Mende machtlos. Die Offensivspielerin vertrat die verletzte Manuela Imholt im BSV-Kasten. Kurz vor der Pause sah das anders aus: Bei einem hohen Ball rief Mende „Torwart“, kam aber nicht an die Kugel – diesmal sagte Mia Westmeyer danke (42.). Es stand 0:2. Kurz zuvor hatte Sophia Steinemann für Ibbenbüren nur die Latte getroffen (40.).

Nach dem Seitenwechsel gingen die BSV-Frauen aggressiver zur Sache. Kemper, Weber und Lia Wille ließen drei gute Chancen aus, ehe Weber auf 1:2 verkürzte (63.). Zu mehr reichte es nicht mehr – trotz weiterer Möglichkeiten.

Und der Tabellenvorletzte hat weiter Pech mit seinen Torhüterinnen. Kurz vor Schluss verletzte sich Mende am Knie und wurde durch Mareike Cappenberg ersetzt. Die Erstdiagnose bei Mende lautete laut Trainer Rusche: Außenbandverletzung.

Am kommenden Sonntag spielen die Ostbevernerinnen in Dortmund bei der SpVg Berghofen II – dem noch punktlosen Tabellenletzten.

BSV-Frauen: Mende (88. Cappenberg) – Reher, Koe­nen, Rüter, Bröcker – Samberg (60. Plagge), Markfort, Kemper – Weber, Jörden, Wille. Tore: 0:1 Rieke (25.), 0:2 Westmeyer (42.), 1:2 Weber (63.).

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