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Volleyball: 2. Bundesliga Nord Frauen

BSV Ostbevern will gegen BBSC Berlin für gute Stimmung sorgen

Ostbevern

Im ersten Heimspiel dieser Saison trifft der BSV Ostbevern auf den BBSC Berlin – eine erfahrene Mannschaft mit einem namhaften Trainer. Einer der vier Neuzugänge beim BSV wird am Montag operiert und fällt einige Wochen aus.

-rau-

BSV-Zuspielerin Lea Dreckmann (Nr. 2) ist zurück und feiert gegen Berlin ihre Saison-Premiere. Foto: Aumüller

Gut sieht sie aus, die Tabelle der 2. Bundesliga Nord. Dieser Stand am Saisonende? Würden sie sofort unterschreiben in Ostbevern. Die BSV-Volleyballerinnen gehören zur Spitzengruppe. Nun ja, es ist ja auch erst ein Spieltag absolviert. Der BSV hat das Duell der Aufsteiger beim Schweriner SC II mit 3:0 gewonnen. Der Klassenerhalt bleibt das Ziel. Im ersten Heimspiel kommt am heutigen Samstag (Spielbeginn 19 Uhr) der BBSC Berlin in die Beverhalle.

Nach 2:0-Führung noch 2:3

„Das wird eine andere Hausnummer, weil es eine andere Art von Gegner ist“, sagt Trainer Dominik Münch. „Ein Gegner mit sehr viel Erfahrung, über Jahre eingespielt, sehr abgezockt. Wenn sie ein Spiel verlieren, dann nicht, weil sie zu viele Fehler machen.“ Und der BBSC, der Berlin Brandenburger Sport-Club, hat einen neuen Coach, „einen Trainer-Fuchs“, wie Münch es sagt. Jens Tietböhl war langjähriger Bundestrainer der weiblichen Jugend. Die Hauptstädterinnen haben zum Saisonstart gegen die Skurios Volleys Borken nach 2:0-Satzführung noch verloren. „Gegen einen Meisterschaftsfavoriten ist das ein achtbares Ergebnis“, meint Münch.

Dominik Münch

Nur in ihrem ersten Zweitliga-Jahr 2019/20 haben die BSV-Frauen gegen Berlin gespielt – und beide Duelle mit 0:3 verloren. „Ich glaube, dass wir jetzt nicht mehr so eine grüne Mannschaft sind wie vor drei Jahren gegen Berlin“, sagt der Trainer. Sein Team habe große Lust auf das erste Heimspiel. „Natürlich versuchen wir, weiter zu punkten. Vor allem aber wollen wir den Zuschauern einen tollen Fight zeigen. Wir wollen gute Stimmung erzeugen.“ Münch ist selbst gespannt, wie viele Zuschauer zur Heimpremiere kommen. Die Zahl sei schwer einzuschätzen.

Noch ein Spiel ohne Anna Dreckmann

Der BSV-Kader vergrößert sich gegenüber dem Auftakt in Schwerin von elf auf zwölf Spielerinnen – wenn Vera Horstmann ihre Erkältung überwunden hat. Münch plant die Außenangreiferin fest ein. Zuspielerin Lea Dreckmann kehrt zurück und feiert ihre Saison-Premiere. Anna Dreckmann fehlt noch ein Spiel. Wohl nicht vor Ende Oktober gibt Neuzugang Sophia Fallah ihr Debüt beim BSV. „Die Fingerverletzung ist doch komplizierter als gedacht. Sie wird am Montag operiert und fällt dann ein paar Wochen aus“, sagt Münch über die Mittelblockerin.

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