1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Ostbevern
  6. >
  7. Dominik Münch: „Wir waren nicht gut genug“

  8. >

Volleyball: Zweitligist BSV Ostbevern

Dominik Münch: „Wir waren nicht gut genug“

Ostbevern

Der Doppelspieltag in der 2. Bundesliga Nord endete für die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern mit zwei Punkten aus zwei Spielen. Nicht ganz die Ausbeute, die sich die Blau-Weißen gewünscht hatten, aber genug, um die Abstiegsränge zu verlassen. Gegen den VCO Berlin hatte es am Samstag einen 3:2-Erfolg gegeben, gegen Köln waren sie tags drauf nicht gut genug, um wirklich für Punkte in Frage zu kommen.

Von Karl-Heinz Kock

Libera Franziska Seidel (l.) in ihrer Paradedisziplin, der Annahme von gegnerischen Aufschlägen. Foto: Kock

Am Sonntag kamen keine weitere Punkte hinzu. Zwar konnte Volleyball-Zweitligist BSV Ostbevern dem DSHS SnowTrex Köln bei der 1:3-Heimniederlage einen Satz abluchsen, aber auf den ersten Punktgewinn gegen die Studentinnen von der Sporthochschule müssen die Blau-Weißen weiter warten. Damit bleibt es am Doppelspieltag in der Beverhalle bei den zwei Zählern vom samstäglichen 3:2-Erfolg gegen VCO Berlin.

„Wir waren nicht gut genug“, fasste Trainer Dominik Münch seine Eindrücke vom gestrigen Vergleich zusammen. „Wir haben unseren Trainingsschwerpunkt auf den VCO gelegt, weil wir da unsere größeren Chancen gesehen haben zu punkten.“ So fehlten den Ostbevernerinnen tags drauf oftmals die passenden Lösungen, als der Tabellenvierte immer wieder mit hoch gestellten Bällen über die Mitte in den Angriff ging. „Köln konnte sich immer wieder befreien.“

Im ersten Durchgang lagen die heimischen Volleyballerinnen beim 10:9 noch vorne, ehe die Gäste sich konsequent auf 19:25 absetzten. Wirklich in die Nähe eines Satzgewinns kam der BSV in dieser Phase nicht.

Im zweiten Abschnitt lag Ostbevern durchgehend zurück. Zunächst mit 1:5, dann lediglich mit 15:16, ehe die Kölnerinnen über 18:21 auf 20:25 enteilten. Weit weg war der Favorit nicht, aber den Hattemer, Seidel & Co. fehlte der nötige Punch, um sich einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen.

„Im dritten Satz haben wir ordentlich dagegengehalten und die Begegnung wieder packender gemacht“, freute sich Münch. Zwar wandelte Köln einen 6:9-Rückstand zwischenzeitlich in eine 14:11- und 17:15-Führung um, aber in der Crunch-Time bewiesen die Ostbevernerinnen starke Nerven. Mit dem vierten Satzball zogen sie diesen Durchgang beim 29:27 zur Begeisterung der BSV-Fans auf ihre Seite.

Anschließend vertauschte der BSV-Übungsleiter beim Notieren der Aufstellung zwei Nummern seiner Spielerinnen. Der zweiten Schiedsrichterin fiel dieser Fehler erst nach wenigen Minuten auf, aber das Regelwerk will es so, dass die beiden bis dahin vom Ostbeverner Team erspielten Punkte eliminiert wurden und es mit einem 0:3-Rückstand weiterging. Eine Hypothek, die das BSV-Ensemble im neunten Satz innerhalb von 24 Stunden nicht mehr auszugleichen vermochte. Nach dem 21:25 gingen alle drei Punkte nicht unverdient an die Rheinländerinnen.

BSV-Damen: Roer, Pasel, L. Dreckmann, A. Dreckmann, Horstmann, Kerkhoff, Seidel, Mersch-Schneider, Hattemer, Knight, Lüpken, Strothoff, Fallah, J. Struffert

Startseite