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Volleyball: 2. Bundesliga Damen

Erleichterung beim BSV nach viertem Saisonsieg

Ostbevern

Die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern haben den Sprung weg von einem Abstiegsplatz in der 2. Bundesliga der Damen geschafft. Beim 3:2-Heimerfolg gegen den VC Olympia Berlin musste darum allerdings lange Zeit gezittert werden.

-khk-

Endlich wieder feiern mit den Fans in der Beverhalle: Mit dem 3:2-Heimerfolg gegen die Youngster vom VC Olympia Berlin beendeten die BSV-Volleyballerinnen ihre Durststrecke aus dem Dezember. Foto: Kock

Es war keine Glanzleistung – dafür war die Vorstellung der Zweitliga-Volleyballerinnen des BSV Ostbevern am Samstag viel zu fehlerbehaftet. Aber der 3:2 (25:22, 27:25, 22:25, 17:25, 15:11)-Erfolg gegen die Youngster vom VC Olympia Berlin sorgte für Erleichterung beim Aufsteiger aus der Bevergemeinde. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge zogen die Blau-Weißen damit in der Tabelle auch wieder am punktgleichen VC Allbau Essen vorbei.

143 zahlende Zuschauer hatten sich zum Start ins neue Volleyball-Jahr in der Beverhalle eingefunden. Sie sahen eine nervöse Auftaktphase der Gastgeberinnen, die ohne Vera Horstmann (Schulterprobleme) und Esther Spöler (Außenbandriss im Sprunggelenk) auskommen mussten. Es dauerte eine ganze Weile, bis Kerkhoff, Roer & Co. auf die nötige Betriebstemperatur kamen. Erst mit dem Rucksack eines 9:15-Rückstandes ging ein Ruck durch das BSV-Team. Nach mehreren Wechseln entschied es den ersten Durchgang doch noch mit drei Punkten Vorsprung für sich.

Ein 5:0-Start in den zweiten Durchgang war beim 7:8 und 17:19 schon wieder verspielt. Mit Lea Dreckmann im Zuspiel gelang dann doch die erneute Wende. Eine starke Kathrin Pasel und ein überzeugender Block beim zweiten Satzball ermöglichten die 2:0-Satzführung. „Es war nicht spektakulär in den ersten beiden Sätzen. Man hat gemerkt, dass uns die Wettkampfpraxis gefehlt hat“, gestand Trainer Dominik Münch ein. „Wir haben zu viele Fehler gemacht. Und anschließend war der Wurm drin.“

Zwar hatte Ostbevern im dritten Abschnitt beim 11:9 kurzzeitig die Nase vorn, aber unter dem Strich war es zu wenig, was die BSV-Damen in dieser Phase zeigten, sodass die Aufholjagd der jungen Volleyballerinnen vom Bundesstützpunkt in der Berlin zwischenzeitlich von Erfolg gekrönt war. Zwei Aufstellungsfehler und einige Unsicherheiten im BSV-Spiel sorgten schließlich dafür, dass nach zwei Stunden Spielzeit auch der vierte Satz verloren ging.

„Vor dem Tiebreak haben wir uns vorgenommen, mit vielen Emotionen zu spielen“, so Münch weiter. Und das gelang auch. Über 6:0, 8:6 und 12:8 brachten die Ostbevernerinnen den vierten Saisonsieg unter Dach und Fach. Sophia Kerkhoff wurde zum MVP gewählt und das Publikum in der Beverhalle feierte mit den Blau-Weißen einen schwer erkämpften Heimsieg.

BSV-Frauen: Kerkhoff, A. Dreckmann, L. Dreckmann, Roer, Hattemer, Seidel, Mersch-Schneider, Pasel, Lüpken, Knight, Fallah, Strothoff, Horstmann, Kolkmann.

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