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Fußball: Umfrage zur Frauen-EM

Europameister wird: ganz klar Deutschland

Telgte/Ostbevern/Westbevern

90 000 Fans werden in London zum EM-Endspiel zwischen England und der deutschen Auswahl erwartet. Das Interesse in Deutschland ist riesig. Die WN haben sich nach den Chancen der DFB-Elf umgehört. Es herrscht Optimismus.

-rau-

Im Dress der Ersatzspielerinnen feierte die Telgterin Sophia Kleinherne (2.v.l.) nach dem 2:1-Sieg gegen Frankreich den Einzug ins Finale der Europameisterschaft. Foto: Imago/Eibner/Memmler

Volles Haus in Wembley: 90 .000 Fußballfans werden am Sonntag (Anstoß 18 Uhr) in London zum Endspiel der Frauen-Europameisterschaft zwischen England und der deutschen Auswahl erwartet. Das Interesse in Deutschland ist riesig. Die WN haben sich nach den Chancen der DFB-Elf umgehört. Es herrscht Optimismus.

„Ich tippe auf ein 2:1 für Deutschland“, sagt Sarah Fipke, Offensivspielerin der SG Telgte und vorher beim BSV Ostbevern. „Ich glaube, es wird eng, gerade weil England ein Heimspiel hat. Aber wenn man die deutsche Mannschaft so sieht: Das gibt es selten, dass alle zusammen angreifen und dass auch alle zusammen verteidigen. So viele Zuschauer sind beim Frauenfußball etwas ganz Besonderes. Das wird auch die deutsche Mannschaft nach vorne werfen. Und mit Alex Popp gibt es eine absolute Leaderin in der Mannschaft.“

Jürgen Roreger

„Ich tippe auf ein 3:1 für Deutschland“, sagt Jürgen Roreger, Trainer der neuen Spielgemeinschaft aus Ems Westbevern und der SG Telgte II. „Es ist normal, dass es in einem Finale eng wird. England hat ein Heimspiel vor großer Zuschauerzahl. Die deutsche Mannschaft braucht auch das Quäntchen Glück, aber es ist auf jeden Fall alles drin. England ist bisher in der Verteidigung nicht so stark geprüft worden wie Deutschland gegen Frankreich oder Spanien. Die deutsche Mannschaft hat einen sehr guten Zusammenhalt und man sieht auf dem Platz, dass sie es unbedingt will.“

„Mein Tipp ist 2:1 für Deutschland“, sagt Manuela Imholt, Torhüterin des BSV Ostbevern und beim Fußballkreis Münster unter anderem als Staffelleiterin engagiert. „Die deutsche Mannschaft ist nach fünf Siegen bei dieser EM gut im Fluss, die Abwehr steht. Sie wird im Finale aber nicht ohne Gegentor davonkommen. Auch England ist gut durch die Vorrunde marschiert und vorne sehr gefährlich. Ich glaube, das Glück ist am Ende bei den Deutschen – und das haben sie sich im Laufe des Turniers auch hart erarbeitet.“

Walter Kleinherne

„Ich schätze, Deutschland gewinnt 3:1“, sagt Walter Kleinherne, der Großvater von Nationalspielerin Sophia Kleinherne. „Alexandra Popp und die anderen Offensivspielerinnen werden anständig Druck machen und Tore schießen. Ich glaube, dass auch England ein Tor erzielt, aber die deutsche Mannschaft wird nicht wieder solch ein unglückliches Gegentor bekommen wie gegen Frankreich. Das passiert nur einmal.“

Seine Enkelin spielte in der EM-Vorrunde und erzielte beim 3:0 gegen Finnland ihren ersten Länderspiel-Treffer. In der K.o.-Runde kam Sophia Kleinherne noch nicht zum Einsatz. „Ich glaube auch nicht, dass sie gegen England von Anfang an spielt“, sagt Walter Kleinherne. „Wir haben nach dem Frankreich-Spiel mit ihr telefoniert. Sie ist sehr glücklich bei der EM – besonders darüber, dass sie nach Wembley zurückkehrt, wo sie 2019 ihr erstes A-Länderspiel gemacht hat.“

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