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Dressurreiterin Natalie Kühn

Früh die Liebe zum Pferd entdeckt

Westbevern/Ostbevern

Mit fünf Jahren fand Natalie Kühn ihre Liebe zum Pferd. Jetzt hat die Reiterin in Reihen des RFV Gustav Rau Westbevern mit De Luca ihre erste S-Dressur gewonnen. Die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft ist das große Ziel der in Ostbevern wohnenden 20-Jährigen.

Von Bernhard Niemannund

Dressurreiterin Nathalie Kühn vom RFV Gustav Rau Westbevern hat ihre erste S-Dressur gewonnen und hegt ein weiteres großes Ziel. Foto: Foto: privat

Mit fünf Jahren fand Natalie Kühn die Liebe zum Pferd. Von diesem Zeitpunkt an war für sie auch klar, dass dem Einstieg weitere Schritte im sportlichen Bereich folgen werden. Angefangen auf dem Pony und nun auf dem Großpferd aktiv hat die inzwischen 20-jährige Pferdesportlerin, die in Ostbevern wohnt und für den RFV Gustav Rau Westbevern reitet, bereits zahlreiche Erfolge und Platzierungen vorzuweisen.

Der erstmalige Gewinn einer S-Dressur in Ahaus ist da schon ein i-Tüpfelchen. Natalie Kühn konnte sich unter 30 Teilnehmern durchsetzen. Ein großer Erfolg mit De Luca, den sie erst seit zwölf Monaten reitet. Nach einem dritten Platz in Herzebrock und Rang zwei in Handorf folgte nun das oberste Treppchen in der anspruchsvollen S-Dressur mit der Wertnote 8,3. „Das war natürlich eine tolle Sache. Es passte alles im Wettbewerb“, blickt sie gerne noch einmal zurück. „Ich hoffe, dass ich die gute Form und den Schwung mit auf die nächste Herausforderung nehmen kann, die in zwei Wochen in Ankum ansteht.“

Kühn, die das Hanna-Arends-Gymnasium in Lengerich besuchte und jetzt ein Studium für technisches Management in Hamm belegt, trainiert zwei bis drei Mal in der Woche unter Leitung von Trainer Markus Hermes auf dem Gestüt Düvelskotten, das die Familie Kühn erworben hat.

In den Anfängen ihrer Reiterei mit dem Pony ging es noch um Dressur, Springen und Vielseitigkeit. „Dressur ist aber schöner“, fand sie bald heraus und setzt nun voll und ganz auf diese Disziplin – und das mit Erfolg, wie die jüngsten Ergebnisse zeigen. Einige davon hatte die ehrgeizige Nachwuchssportlerin bereits mit ihrem früheren Pferd Fred Le Beau, auf dem sie sich ebenso wohl fühlte wie nun im Sattel von De Luca.

Mit ihrer Liebe zum Pferd und zum Reitsport verbunden ist von Anfang an die Unterstützung ihrer Eltern, die sie zu den Veranstaltungen begleiten. „Dafür bin ich sehr dankbar. Das gibt mir Halt und Zuversicht für die Wettkämpfe“, so Kühn.

Um im sportlichen Bereich Fuß zu fassen und sich Schritt für Schritt nach vorne zu arbeiten, sind Fleiß, Zuversicht, Nervenstärke und gute Trainer wichtige Bausteine. Mit Werner Wiegert vom RFV Gustav Rau Westbevern und nun Markus Hermes aus Münster hat die junge Reiterin fachlich erfahrene Coaches an ihrer Seite und stellt deren Anteil am bislang erfolgreichen Weg heraus.

Dieser Weg soll für Natalie Kühn und De Luca natürlich weitergehen. Am liebsten bis hin zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im Dressurreiten. „Das ist ein großes Ziel, für das ich viel investieren muss. Die Freude am Sport ist ein wichtiger Faktor“, sagt die junge Frau. Für sie ist es wichtig, Studium und sportliche Ambitionen in Einklang zu bringen, was ihr während der Schulzeit gut gelungen ist. Auf die weitere Entwicklung darf man gespannt sein.

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