1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Ostbevern
  6. >
  7. Gierig an die Tabellenspitze – Bilanz des BSV Ostbevern

  8. >

Volleyball: 3. Liga West Frauen

Gierig an die Tabellenspitze – Bilanz des BSV Ostbevern

Ostbevern

In der Hinserie der Vorrunde ist der BSV Ostbevern mit nur einer Niederlage nichts schuldig geblieben. Das Team steht an der Tabellenspitze. Nach dem ersten Saison-Teil und vor dem Rückrunden-Start ziehen die WN ein vorläufiges Fazit mit BSV-Trainer Dominik Münch.

Von Ralf Aumüller

Im ersten Saison-Teil hatten die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern reichlich Grund zum Jubeln, hier in Emlichheim. Foto: Udo Wohlrab

In der Hinserie der Vorrunde sind die Drittliga-Volleyballerinnen des BSV Ostbevern mit nur einer Niederlage nichts schuldig geblieben. Sie stehen an der Tabellenspitze. Nach dem ersten Saison-Teil und vor dem Rückrunden-Start am morgigen Samstag (19 Uhr, Beverhalle) gegen SF Aligse ziehen die WN ein vorläufiges Fazit mit BSV-Trainer Dominik Münch.

Die Ausbeute: Ostbevern hat nur gegen Bremen verloren (1:3), sonst alle fünf Spiele mit 3:0 gewonnen. „Mit dem Stand können wir zufrieden sein“, sagt Münch schmunzelnd. „Wir haben in der Hinrunde einen sehr guten Job gemacht. Die Mannschaft ist kompakt aufgetreten, man könnte auch sagen: Sie war gierig.“ Die Zwischenbilanz sei schön, „aber wir haben noch ordentliche Aufgaben vor uns“.

Dominik Münch

Die Vorrunde: Ostbevern, Hildesheim, Bremen und der USC Münster II, der noch ein Spiel aus der Hinrunde nachholt, werden die drei Tickets für die Aufstiegsrunde wohl unter sich ausmachen. „Es kristallisiert sich heraus, dass die Gruppe zweigeteilt ist. Das hätte ich so nicht gedacht“, sagt Münch. „Wir haben uns oben einsortiert. Dort geht es extrem eng zu.“

Die Aufstiegsrunde: Bis Mitte Januar, also bis zum letzten Spieltag der Vorrunde, erwartet der BSV-Coach ein spannendes Rennen um die drei vorderen Plätze. „Alle werden sehr hart darum kämpfen, in die Meisterrunde zu kommen. Alle vier Mannschaften sind an einem guten Tag in der Lage, gegen die anderen zu gewinnen.“ Ganz besonders betont Münch: „Auch die Spiele gegen die drei anderen Mannschaften sind keine Selbstläufer. Die können auch alle Volleyball spielen – und das dann vielleicht mit einer gehörigen Portion Lockerheit, wenn klar ist, dass sie es nicht mehr in die Meisterrunde schaffen können.“

In der Rückserie mehr Heim- als Auswärtsspiele

Die Heimspiele: In der Hinserie hat Ostbevern zweimal zu Hause und viermal auswärts gespielt. In der Rückrunde ist das anders, da trägt das Team vier von sechs Partien in der Beverhalle aus. „Es hat schon Bock gemacht, so deutlich in Hildesheim zu gewinnen, aber am Schönsten ist es zu Hause. Da haben wir einen Wohlfühlfaktor“, sagt der Übungsleiter. „Die Heimspiele sind auf jeden Fall ein Vorteil, auch wenn es einen Hexenkessel wie vor der Pandemie in nächster Zeit wohl nicht geben wird.“

Die Auflagen: Das Hygienekonzept und seine Auswirkungen sind für die Zuschauer deutlicher zu spüren als für die Mannschaft. Fürs Team sei das schon fast Routine, so Münch. „Vom Spielablauf her ist es ziemlich normal. Man nimmt aber natürlich wahr, ob 100 Leute da sind oder ob die Halle zum Bersten voll ist.“ In Nicht-Corona-Zeiten wäre, davon ist der Trainer überzeugt, die Beverhalle bei diesem Saisonverlauf deutlich stärker ausgelastet. „Wir haben im Moment eine sehr starke und ansehnlich spielende Mannschaft. Das würde die Leute auch in die Halle ziehen.“

Große Aufgabe in der Rückrunde

Die Neuzugänge: Rückkehrerin Sophia Kerkhoff und die Neuzugänge Esther Spöler, Hannah Hattemer, Pia Schulte-Döinghaus und Amy Knight haben den BSV verstärkt. „Wir hatten deutlich größere personelle Veränderungen als in den Jahren zuvor, aber es ist sofort ein vertrautes Gefühl entstanden“, erklärt Münch. Das gelte auf und neben dem Feld. „Bei den Neuzugängen merkt man, dass es erfahrene Spielerinnen sind. Die wissen, was wir brauchen, und die wissen, was sie selbst brauchen und erleben möchten.“ Aber: „In einigen Konstellationen haben wir noch nicht so oft auf dem Feld gestanden. Das bleibt eine große Aufgabe für die Rückrunde.“

Auf- und Abstiegsrunde

Startseite
ANZEIGE