1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Ostbevern
  6. >
  7. Hauenhorst noch ungeschlagen – große Aufgabe für den BSV Ostbevern

  8. >

Fußball: Frauen-Westfalenliga

Hauenhorst noch ungeschlagen – große Aufgabe für den BSV Ostbevern

Ostbevern

In einem vorgezogenen Spiel gastiert der BSV Ostbevern bei Germania Hauenhorst. Eine höchst anspruchsvolle, aber auch sehr reizvolle Aufgabe: Nach 21 Meisterschaftsspielen ist Hauenhorst immer noch ungeschlagen. Im Hinspiel waren die BSV-Frauen nah dran an der Überraschung.

-rau-

Das Hinspiel verlor der BSV – hier Annika Bröcker (l.) gegen die Hauenhorster Kapitänin Lisa Stoltmann – unverdient mit 1:3. Foto: Aumüller

Um am Sonntag gemütlich auf Mai-Tour gehen zu können, haben die Fußballerinnen des BSV Ostbevern ihren Pflicht-Ausflug nach Rheine vorverlegt. Bereits am heutigen Mittwoch (19.30 Uhr) spielen sie bei Germania Hauenhorst. Es gibt leichtere Aufgaben in der Westfalenliga. Aber nicht viele, bei denen eine Mannschaft aus dem Tabellenmittelfeld, wie Ostbevern, weniger zu verlieren hat. Anspruchsvoll, aber auch sehr reizvoll.

Nach 21 Meisterschaftsspielen ist Hauenhorst immer noch ungeschlagen. Elf Gegentore hat der Tabellenzweite erst kassiert. Spitzenreiter FSV Gütersloh II ist punktgleich mit dem Verfolger, hat aber schon eine Partie mehr absolviert als die Hauenhorsterinnen. Die sind 2019 aus der Regionalliga abgestiegen. Im Kader stehen einige Spielerinnen mit höherklassiger Erfahrung.

„Klar sind wir Außenseiter“, sagt BSV-Trainer Christian Rusche. „Wir versuchen, sie ein bisschen zu stören.“ Im Hinspiel hat das gut geklappt, die BSV-Frauen verloren unverdient mit 1:3. Die vier Tore fielen erst ab der 82. Minute. „Wir hatten sie bis dahin ganz gut unter Kontrolle, dann sind wir nach einem Eckball in Rückstand geraten“, erinnert sich Rusche und fordert: „Wir müssen wieder eine solche kämpferische Leistung abliefern.“

Ob Chiara Dießelberg mitfighten kann, entscheidet sich aus beruflichen Gründen kurzfristig. 16 Spielerinnen hat Rusche auf seiner Liste. Gegenüber dem 1:1 am Sonntag gegen Arminia Ibbenbüren kehren Kristina Markfort, Laura Rehm und Sophia Gehres in den Kader zurück.

Startseite
ANZEIGE