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Fußball: Westfalenliga Damen

Kemper macht Dreier für BSV Ostbevern gegen Höntrop klar

Ostbevern

Nach drei Meisterschaftsduellen ohne Punktgewinn sind die Westfalenliga-Fußballerinnen des BSV Ostbevern in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Im Heimspiel gegen den SV Höntrop mussten sie allerdings lange auf Tore warten.

Von Karl-Heinz Kock

Laura Rieping (M.) schießt zum 1:0-Führungstreffer für die Blau-Weißen ein. Unter dem Strich stand ein 2:1-Heimerfolg gegen den SV Höntrop, der dem BSV Ostbevern etwas Abstand zur gefährdeten Zone in der Westfalenliga verschafft. Foto: Kock

Die drei Punkte tun den Westfalenliga-Fußballerinnen des BSV Ostbevern gut. Nach drei Niederlagen in Folge erkämpften sie sich am Sonntag einen 2:1 (0:0)-Heimsieg gegen den SV Höntrop. Ein Dreier, der verdient ist und mit mehr Konzentration durchaus hätte höher ausfallen können.

Frieda Kemper hatte nach einer Viertelstunde die erste Großchance für die Gastgeberinnen. Anstatt die gegnerische Torhüterin zu überlisten oder quer zu legen auf zwei mitgelaufene Mitspielerinnen, schoss die Rechtsaußen SVH-Keeperin Larissa-Katharina Kröhling an.

Wenige Minuten später drohte BSV-Torfrau Manuela Imholt auszufallen, als sie verletzt im Fünfmeterraum liegen blieb. Kurz drauf räumten die körperbetont agierenden Gäste Julia Mende weit vor dem eigenen Tor rustikal ab. Vanessa Beste und Laura Rieping hatten mit ihren Torschüssen keinen Erfolg, sodass es torlos in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel riss das BSV-Aufgebot das Heft des Handelns an sich, musste aber bis zur 65. Minute warten, ehe Laura Rieping überlegt zum 1:0 in die Maschen einnetzte. Überraschend gelang Giulia Grimaldi fünf Minuten später der Ausgleich. Aber Frieda Kemper machte in der 83. Minute alles klar für den BSV, als sie sich im Zweikampf auf kuriose Weise durchsetzte und zum 2:1 traf. Fast im Gegenzug besaßen die Gäste aus dem Ruhrpott noch einmal die Chance zum Ausgleich, zielten aber knapp vorbei. Rieping hätte für Ostbevern noch auf 3:1 erhöhen können (90.)

Die Unachtsamkeiten in der Rückwärtsbewegung gefielen BSV-Coach Christian Rusche gar nicht: „Wir haben den Gegner mit unserem Defensivverhalten wiederbelebt. Es ist nicht mein Anspruch, so Fußball zu spielen. Wir hatten das Spielglück auf unserer Seite. Unter dem Strich waren es drei sehr wichtige Punkte.“

BSV-Damen: Imholt – Mahnke, Koenen, Samberg, Feldmann – Bröcker, Rieping, Weber – Beste (46. Rehm), Mende (62. Stövesand), Kemper. Tore: 1:0 Rieping (65.), 1:1 Grimaldi (70.), 2:1 Kemper (83).

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