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Handball: Abteilungsspitze des TV Friesen stellt sich personell verändert auf

Konsolidieren und neu ausrichten

Telgte

Nach aufregenden Wochen mit zahlreichen personellen Veränderungen und dem Rückzug der ersten Männermannschaft aus der Landesliga hat sich die Handball-Abteilung des TV Friesen jetzt neu aufgestellt. Klaus Hillebrands wurde zum neuen Abteilungschef gewählt, den zahlreiche Mitstreiter unterstützen.

Von Karl-Heinz Kock und

Auf Leistungsträger wie Johannes Große-Schute wird Friesen-Coach Sebastian Seitz beim Neuaufbau der ersten Telgter Handballmannschaft setzen. Foto: Kock

Die Handballabteilung des TV Friesen Telgte hat aufregende Wochen hinter sich. Andreas Krause und Alpár Jegenyés haben sich zurückgezogen, die erste Männermannschaft ist vom Spielbetrieb abgemeldet worden. Auf einer Versammlung haben sich die heimischen Sportler nun personell neu aufgestellt.

Klaus Hillebrands ist zum neuen Abteilungsleiter gewählt worden, bislang hatte er dieses Amt kommissarisch inne. Jan Deppe und Lars Enzner kümmern sich als Jungenwarte um den männlichen Nachwuchs. Pia Schlenker und Svenja Roland sind die Mädchenwarte. Marcel Sommer und Maria Körting wurden zu Kassenwarten bestimmt. Spielwart bleibt Burkhard Fülles, Passwart Raimund Tilbeck.

„Wir sind dabei, uns intern zu konsolidieren“, erläutert Hillebrands. Erst mal für ein Jahr hat der 55-Jährige zugesagt, die vielfältigen Aufgaben des Abteilungschefs zu übernehmen. Nach einem Stellvertreter wird aktuell noch Ausschau gehalten.

„Manchmal muss man einen Schritt zurückgehen, um dann wieder zwei vorgehen zu können. Letztlich hatten wir keine Wahl“, umschreibt er anschaulich die Lage vor und nach der Abmeldung der Landesliga-Mannschaft. Zweifellos ein Einschnitt, aber vielleicht auch eine Entwicklung, die mittelfristig von Vorteil sein kann. Denn inzwischen stammen fast alle Akteure der neuen Erstvertretung in der Bezirksliga aus der Emsstadt. „Einige wohnen zwar in Münster, aber ich glaube, es sind zu 90 Prozent Ur-Telgter“, hat Hillebrands festgestellt. „Man muss sich jetzt eine Klasse tiefer neu finden. Wir haben einen sehr breiten Kader und setzen die jungen Leute nicht unter Druck. Es gilt, die Klasse zu halten und dann schauen wir mal, wie der Stand nach Ende der Saison ist.“

Was den Abteilungsleiter zudem langfristig positiv stimmt, sind die zahlreichen Vereinseintritte bei den ganz kleinen Handballern. Trotz der Pandemie und all der Einschränkungen, die sie für den Sport- und Spielbetrieb mit sich gebracht hat, ist der Bedarf nach Plätzen in den Mini-Mannschaften weiterhin sehr groß. „Wir haben eine zweite Mini-Gruppe unter sechs Jahren einrichten können. Wir können uns vor Nachfragen kaum retten“, freut sich der ehemalige Spieler des vierten Friesen-Aufgebotes, das altersbedingt jetzt allerdings nicht mehr gemeldet worden ist.

Eine A-Jugend gebe es derzeit in Telgte zwar nicht, aber bei den B- und C-Jugendlichen gehen eigene Teams auf Kreisebene an den Start.

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