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Volleyball: 3. Liga Damen

Maskenpflicht in der ganzen Halle – BSV ist klarer Favorit

Ostbevern

Wenn am Samstag um 19 Uhr die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern Union Emlichheim II begrüßen, trifft der Drittliga-Primus auf das Schlusslicht. In der Beverhalle gilt auf allen Plätzen Maskenpflicht. Die neuen Hallensprecher Stella und Jürgen Schneider sind davon wohl ausgenommen.

Von Karl-Heinz Kock

Leonie Ottens (l.), die hier von Physiotherapeutin Carina Spitthoff behandelt wird, hat sich im Heimspiel gegen Aligse eine Fußverletzung zugezogen. Jetzt haben sich auch noch Ellenbogenprobleme beim Youngster hinzugesellt, der am Samstag gegen Emlichheim II pausiert. Foto: Aumüller

Die Drittliga-Volleyballerinnen des BSV Ostbevern haben einen goldenen Herbst hinter sich. Als Tabellenführer der Vorrundengruppe 2 haben sie sich schon sieben Punkte Vorsprung auf Rang vier erspielt, der nicht mehr zum Erreichen der Meisterrunde ausreicht. Nach den glatten Siegen in Hildesheim und Münster sind die Aussichten glänzend. Möglicherweise fällt die einzige Niederlage gegen Bremen sogar aus der Wertung, falls die Norddeutschen den Sprung unter die Top drei nicht schaffen.

Mit dem Rückenwind dieser tollen Ausgangslage begrüßen sie am Samstag um 19 Uhr Schlusslicht Union Emlichheim II in der Beverhalle. „Nach dem Hinspiel waren wir sehr froh, dort gewonnen zu haben“, blickt Trainer Dominik Münch noch einmal auf den 3:0-Erfolg vom 30. Oktober in der Grafschaft Bentheim zurück. Noch immer warten die Niedersächsinnen auf den ersten Saisonsieg. „Sie mussten ein paar Wochen auf ihre Trainerin verzichten. Kleinigkeiten können zu einem schlechten Lauf führen.“

Jetzt könne der Gegner befreit und mutig aufspielen. „Von der Papierform her sind wir deutlicher Favorit“, so Münch weiter. „Unsere Aufgabe ist es, die richtige Konzentration und Entschlossenheit aufs Feld zu bringen.“ Nicht dabei sein kann Leonie Ottens, die sich gegen Aligse am Fuß verletzt hat und anschließend auch noch mit Ellenbogenproblemen zu kämpfen hatte. Sie erhält am Samstag eine Pause.

Erneut dabei sein werden Jürgen Schneider und seine Tochter Stella, die sich seit Beginn der laufenden Saison die Rolle des Hallensprechers mit Karl Piochowiak teilen. „Ich habe in den vergangenen fünf Jahren maximal fünf Spiele des Teams verpasst“, sagt der 61-jährige Architekt, der seit 2013 in Ostbevern wohnt, und bezieht darin ausdrücklich alle Auswärtsduelle mit ein.

Aber Schneider kümmert sich nicht nur um die verbale Kommunikation mit den Zuschauern. „Ich organisiere auch die Auswärtsfahrten und beteilige mich am Hallenaufbau bei Heimspielen.“ Im Prinzip hat er die Aufgaben eines Heimspielkoordinators von Marc Rößler übernommen. Dabei war durchaus nicht immer klar, dass er einmal beim Volleyball landen würde. „Vom Regelwerk hatte ich früher keine Ahnung“, räumt er freimütig ein. Dann aber packte ihn die Volleyball-Begeisterung um so mehr, so dass er zum Stammgast in der Beverhalle wurde.

Der Drittligist hat sein Hygienekonzept an die veränderten Pandemie-Verhältnisse angepasst. Für alle Zuschauer gilt in der gesamten Halle die Maskenpflicht. Münch: „Wir sehen das als positiven Beitrag zur insgesamt angespannten Lage.“

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