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Fußball: Westfalenliga Damen

Nach der Pause war beim BSV Ostbevern die Luft raus

Ostbevern

Die Westfalenliga-Fußballerinnen des BSV Ostbevern warten noch auf ihren ersten Dreier im Jahr 2022. Auch gegen Wacker Mecklenbeck klappte es damit nicht. 45 ordentliche Minuten langten nicht zum Erfolg.

Von Karl-Heinz Kock

Rassiger Dreikampf vor dem Mecklenbecker Strafraum: Kim Weber (l.) und Frieda Kemper (r.) behalten in dieser Szene die Oberhand gegen die Wacker-Spielführerin, aber nach 90 Minuten hatten die Gäste das bessere Ende für sich. Foto: Kock

45 Minuten lang sah das alles ganz manierlich aus, was die Ostbeverner Westfalenliga-Fußballerinnen im Derby gegen Wacker Mecklenbeck zeigten. Es war kein Feuerwerk an Torchancen, das sie boten, aber sie hatten mehr Spielanteile und mindestens zweimal die Führung auf dem Fuß.

In der Halbzeitpause muss ihnen dann aber jemand den Stecker gezogen haben. Plötzlich war die Luft raus, es ging fast nichts mehr in Richtung Gäste-Gehäuse. Hingegen agierten die Münsteranerinnen jetzt wie aufgedreht. Angriff auf Angriff rollte aufs BSV-Tor und zweimal fand das Leder auch den Weg über die Linie.

Unterm Strich stand ein verdienter 2:0 (0:0)-Auswärtserfolg des Tabellenvierten beim Liga-Neunten, der nun doch wieder ein wenig Richtung Abstiegszone schauen muss. Die gefährdeten Mannschaften haben zwar nach wie vor mindestens sieben Zähler Rückstand, aber auch noch zwei bis teilweise vier Nachholspiele in petto.

Frieda Kemper (20.) und Lia Wille verpassten die ersten beiden Gelegenheiten, Ostbevern in Führung zu schießen. Nachdem Larissa Duffe (42.) auf der Gegenseite ebenfalls nicht präzise genug gezielt hatte, besaß Laura Rieping (45.) frei vor der Gäste-Torhüterin die größte Einschusschance, aber ihr Heber landete dicht neben dem rechten Torpfosten.

„Wir haben sehr gut begonnen und waren zunächst die stärkere Mannschaft“, befand BSV-Übungsleiter Christian Rusche zu Recht.

Wacker kam mit riesigem Elan aus der Kabine. Tini Dircks vergab eine Mega-Chance, als sie BSV-Torfrau Manuela Imholt schon umkurvt hatte und statt des fast leeren Gehäuses den Pfosten traf (47.) Larissa Duffe (55.) zielte ebenfalls nicht genau genug, ehe sie es fünf Minuten später besser machte und die verdiente Mecklenbecker Führung markierte.

Der zweite Durchgang ging ganz klar an Wacker. Und so war es nur folgerichtig, dass Nele Kesse auch noch das 2:0 (77.) erzielte. „In der zweiten Halbzeit haben wir unsere Leistung nicht mehr abrufen können“, so Rusche weiter. „Wir waren ein bisschen träge und haben es nicht auf den Platz bekommen.“

BSV-Frauen: Imholt – Mahnke (82. Feldmann), Koe­nen, Bröcker – Markfort, Glenzki (82. Köhne), Rieping, Weber, Kemper, Wille – Mende (75. Gehres) Tore: 0:1 Duffe (60.), 0:2 Kesse (77.).

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