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Radrennen in Telgte

Neuauflage am 11. Juni 2022

Telgte

Große Erleichterung herrschte am Tag nach der Premiere von „Rund um die Telgter Windräder“ bei allen Organisatoren des TV Friesen, dass alles so prächtig geklappt hat. Die positive Resonanz war überwältigend. Und einen Termin für die Neuauflage im Jahr 2022 gibt es auch schon.

Von René Penno

Das Radrennen in Telgte erfährt im Juni 2022 eine Neuauflage. Foto: Penno

Telgte hat wieder ein Radrennen. Nach jahrelanger Pause ging es am Sonntag „Rund um die Telgter Windräder“. Die Premiere auf dem Land kam gut an, der Anfang ist gemacht. Großen Anteil hatte Patrick Altefrohne, der einem großen Organisationsteam vom TV Friesen Telgte vorstand.

„Ich habe endlich mal wieder durchgeschlafen“, sagte Altefrohne, der selbst noch aktiver Radsportler ist, am Montag danach. Er war erleichtert. Mehr als fünf Stunden Schlaf waren vor der Premiere im Besterfeld nicht drin gewesen. Der Aufwand war groß, als Chef macht man sich über alles seine Gedanken. Als der letzte Rennfahrer im Ziel und die letzte Siegerehrung gelaufen war, konnte Patrick Altefrohne endlich durchatmen. Es war geschafft und „hat mega Bock gemacht!“

Eine neue Veranstaltung auf die Beine zu stellen braucht eine Idee und vor allem auch Mut, wenn es um ein Radrennen geht. Patrick Altefrohne hatte beides und seine Vorstellungen umgesetzt. Zusammen mit einem großen Team, die vielen Helfer an all den Ecken des Kurses mit eingeschlossen. „Ein dickes Danke geht an den TV Friesen und an das Raestruper Gemeindehaus“, richtete sich Altefrohne an seine Helfer.

Vielleicht lag es auch daran, dass Patrick Altefrohne auch nach langem Überlegen nichts fand, was schlecht gelaufen wäre an diesem Sonntag. Der große Aufwand „und alles, was man so investiert hat, hat sich gelohnt“, sagt Patrick Altefrohne. Unter anderem musste eine komplette Infrastruktur aufgebaut – und einen Tag später wieder abgebaut werden.

Das Ergebnis war ein Radrennen, das gut ankam. Bei Zuschauern und bei den Sportlern. „Die Resonanz war genial“, so Altefrohne, der auch von seinen Rennfahrerkollegen viel Lob bekam. „Fast wie ein Straßenrennen ist das“, sagte beispielsweise der Elite-Sieger Julian Hellmann. Und Christoph Schweizer, der mit seinen 34 Jahren schon viele Rennstrecken gesehen hat, schlug noch ein anderes Level an: „Das war ein bisschen wie in Belgien.“ Was an den schmalen Straßen, dem Belag und den vielen Kurven lag und viel Können von den Rennfahrern abverlangte.

Jetzt denkt Patrick Altefrohne an die nächste Auflage. Der Termin am 11. Juni 2022 ist fix. Und Patrick Altefrohne hätte da noch eine Idee. Mehr wollte er aber nicht verraten. Man darf gespannt sein auf die Neuauflage in acht Monaten.

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