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Volleyball: Verbandsliga Damen

Noch ein Sieg bis zum Klassenerhalt für BSV Ostbevern II

Ostbevern

Der Klassenerhalt in der Damen-Verbandsliga ist für die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern II nach dem 3:1-Heimerfolg gegen den SuS Olfen wieder in greifbare Nähe gerückt. Einen Sieg – egal in welcher Höhe – brauchen sie aus den beiden anstehenden Nachholspielen gegen den TV Mesum und Saxonia Münster noch, um den ASV Senden, der die Saison schon beendet hat, vom ersten Nichtabstiegsplatz zu verdrängen.

Von Karl-Heinz Kock

Laura Schlautmann (Nr. 12) und Johanna Struffert (Nr. 10) brauchen Foto: Brunner

Die Lage der Ostbeverner Verbandsliga-Volleyballerinnen hat sich am Wochenende deutlich verbessert. Durch den 3:1 (19:25, 25:21, 25:18, 25:14)-Heimerfolg gegen Schlusslicht SuS Olfen ist der Klassenerhalt wieder in greifbare Nähe gerückt. Zwei Nachholspiele haben die Schützlinge von Frank Brockhausen noch in der Hinterhand, während der ASV Senden auf dem ersten Nichtabstiegsplatz seine Saison schon beendet hat.

Am 19. April (Dienstag) um 19 Uhr stellen sich die Blau-Weißen beim TV Mesum vor, voraussichtlich am 24. April (Sonntag) geht‘s zu Saxonia Münster. „Gewinnen wir ein Spiel mit 3:2, sind wir safe“, weiß der BSV-Trainer um die große Chance, die sich seinem Team bietet, eine turbulente Saison doch noch mit einem Happy-End zu beschließen. Natürlich würde auch jeder 3:0- oder 3:1-Erfolg den Klassenverbleib in der Verbandsliga bedeuten. Die Majorität der Siege würde dann für die zweite Mannschaft des BSV Ostbevern (vier Erfolge) und gegen den ASV Senden (drei Siege) sprechen.

Das Problem bei der Sache: Die Mesumer Volleyballerinnen befinden sich derzeit in bestechender Verfassung, haben die vergangenen drei Begegnungen allesamt gewonnen und dabei sogar den Spitzenreiter besiegt. Und Saxonia Münster gehört als Tabellenzweiter auch nicht gerade zur Laufkundschaft. Es stehen als zwei hohe Hürden vor dem BSV-Team, aber auch die reizvolle Aussicht, mit einem Schlag aller sportlichen Sorgen ledig zu sein.

„Gegen Olfen waren wir in allen vier Sätzen die dominante und stärkere Mannschaft“, blickt der Ostbeverner Coach noch einmal auf den Vergleich mit dem SuS zurück, der trotzdem einige Nerven kostete. „Im ersten Durchgang haben wir acht und damit deutlich zu viele Aufschlagfehler gemacht. Im zweiten Abschnitt haben wir ein bisschen Druck rausgenommen. Unsere Block-/Abwehrleistung war deutlich besser als die des Gegners und unsere Annahme war perfekt. Durch die Mitte waren wir bärenstark, Olfen hatte keine Antwort darauf.“

Die BSV-Reserve steigerte sich immer mehr und hatte im vierten Satz endgültig die Handbremse gelöst. „Da hatten wir teilweise zehn Punkte Vorsprung, haben so gespielt, wie wir es können, und Olfen den Spaß am Sonntag genommen“, so Brockhausen.

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