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S*-Springen im Telgter Pappelwald

One-Man-Show von Frank Plock aus Borken

Telgte

Der Seriensieger beim Reitturnier des RV Gustav Rau Westbevern im Telgter Pappelwald hat es wieder getan: Frank Plock aus Borken gestaltete das S*-Springen mit Stechen zu einer One-Man-Show und brachte drei Pferde unter die ersten Vier.

Frank Plock mit Fantasie gewinnt zum vierten Mal in Folge den Großen Preis von Telgte. Foto: Hartwig

Drei Stunden Anreise, drei Pferde auf dem Hänger und mit einem überragenden Ergebnis heim nach Borken. Für Frank Plock hat sich der Ausflug zum MGM-Turnier wieder mal gelohnt. Das S*-Springen mit Stechen wurde quasi zu einer One-Man-Show, denn der Seriensieger der vergangenen drei Turniere setzte am Dienstagnachmittag allem die Krone auf. „Besser geht es wohl nicht“, fasste er selbst zusammen, was er gerade erreicht hatte. Mit seinem schnellsten Pferd wurde er Vierter, mit seinem erfahrensten gewann er den Großen Preis der Stadt Telgte und mit seinem jungen belegte er zudem Rang zwei. „In Telgte springen meine Pferde halt immer besonders gut“, konnte er sich dieses herausragende Resultat fast selbst nicht erklären.

Oder doch. „Wir sind Woche für Woche auf Turnieren und haben schon etliche schwere Springen gewonnen. Ein eingespieltes Team kann man sagen. Aber dass es hier so super gelaufen ist, das konnte man natürlich nicht ahnen. Zumal hier in Telgte die Konkurrenz traditionell sehr stark ist.“ Aber einmal mehr hat Plock alle hinter sich gelassen.

Zehn Paare hatten sich für das Stechen qualifiziert. Plock musste als Erster ran und legte mit Aquarelle de Choizy eine schnelle Runde hin, hatte aber einen Abwurf (4/41,74 Sekunden). Fehlerfrei blieb er später mit Fantasie (41,85 Sek.) und Leslie (43,96), was letztlich den Doppelsieg plus Rang vier bedeutete. Als Dritte mogelte sich Christine Bücker (ZRFV Neuenkirchen) auf Castella in die Plock-Phalanx, fehlerfrei in 47,61 Sekunden.

„Meine Mutter achtet jedes Jahr darauf, dass ich in Telgte melde. Weil sie hier den Rummel auf dem Markt so mag und immer mitkommen möchte.“ Die Konkurrenz wird gar nicht gern hören, dass die Plock-Festspiele auch im kommenden Jahr anstehen könnten. „Wir kommen auf jeden Fall. Ob wir allerdings den Titel verteidigen können, kann ich nicht versprechen.“ Dann trocknete er sein verschwitztes Gesicht ab und kümmerte sich um die Pferde.

„Wir sind froh und glücklich, dass wir nicht nur 1180 Nennungen hatten, sondern auch großen Sport sehen durften“, freute sich Alexander Prinz vom gastgebenden RV Gustav Rau Westbevern über ein einmal mehr gelungenes Turnier. Seine Helfertruppe und die treuen Sponsoren wollte er gerne besonders herausheben.

„Dieses Turnier gibt es seit 1955 und fand jetzt zum 66. Mal statt. Es gehört zum Markt wie die Kirmes und war einmal mehr eine Attraktion“, lobte Bürgermeister Wolfgang Pieper Organisatoren, Sportler und Sponsoren. Und Plock ergänzte: „Bedingungen und Zuschauer sind in Telgte spitze.“ Er muss es am besten wissen.

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