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Fußball: Frauen-Westfalenliga

Schalke-Fans beim BSV Ostbevern freuen sich auf die Glückauf-Kampfbahn

Ostbevern

Für dieses Wochenende haben die Frauen des BSV Ostbevern zwei Testspiele vereinbart. Erst kommt der SC Gremmendorf ins Beverstadion, dann geht es zum FC Schalke 04. Auf das Match in der Glückauf-Kampfbahn in Gelsenkirchen freut sich Co-Trainer Dominik Vollbrecht ganz besonders.

-rau-

Auch BSV-Co-Trainer Dominik Vollbrecht ist Schalke-Fan. Foto: Kock

So langsam drängt die Zeit. Am übernächsten Sonntag schon, am 20. Februar, starten die Fußballerinnen des BSV Ostbevern mit einem Heimspiel gegen den SSV Rhade in die Rückrunde. Bislang konnte der Westfalenligist aber erst ein Vorbereitungsspiel absolvieren – beim Bezirksligisten Rot-Weiß Ahlen (2:2). Dafür sind an diesem Wochenende gleich zwei Partien geplant.

Am heutigen Freitag testen die BSV-Frauen um 19.15 Uhr im Beverstadion gegen den Landesligisten SC Gremmendorf. Am Sonntag wartet ein ebenso ungewöhnlicher wie reizvoller Vergleich. Um 15.30 Uhr überprüfen die Ostbevernerinnen beim FC Schalke 04 ihre Form.

Gekickt wird in der Glückauf-Kampfbahn, in der die Schalker Männer bis 1973 große Erfolge gefeiert haben. Auch wenn nicht mehr viel vom altehrwürdigen Stadion steht und an der Kurt-Schumacher-Straße nur noch Amateure und der Nachwuchs auf Kunstrasen spielen, gilt die Glückauf-Kampfbahn als Kultstätte der Schalke-Fans.

Kurzer Draht zum Schalke-Trainer

Auch das Herz von Dominik Vollbrecht schlägt für den S 04. „Wir haben einige Schalke-Fans in unserer Mannschaft. Für uns alle ist das Spiel ein Highlight“, sagt der Co-Trainer der BSV-Frauen. Er coacht das Team derzeit federführend, weil Trainer Christian Rusche zum ersten Mal Vater geworden ist.

Vollbrecht hat Kontakte zum Schalker Trainer, über diesen Draht kam das Freundschaftsspiel zustande. Auf Schalke wurde erst 2020 eine Frauenfußballabteilung gegründet. Die beiden königsblauen Teams stehen souverän auf den ersten beiden Plätzen in der Kreisliga A Herne/Gelsenkirchen. „Das ist eine richtig gute Truppe, die schon gegen höherklassige Gegner gute Ergebnisse erzielt hat. Das wird ein ernsthafter Test“, betont Vollbrecht.

Und das sagt der BSV-Trainer nicht nur, weil er unbedingt mal in die Glückauf-Kampfbahn will. „Am Wichtigsten ist sowieso“, meint er, „dass wir mal wieder spielen.“ Den BSV-Kader verstärken Spielerinnen der zweiten Mannschaft.

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